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UPS-Einfahrt Neuss
 Und bei "Laterne"? Verstecken?
Jetzt neu: Ohne Text.
- pepperweb: Wo kein Text, da kein Slogan -
[29.4.05 | ]
Und ausserhalb der Weihnachtszeit...
Oh schau an. Ein Prachtexemplar des gemeinen Austauschtages. Fürchterlich einerseits, hätte ich doch gegen ein Ereignis das am Weg rüttelt nichts einzuwenden, beruhigend andererseits. Geniessen sollte ich das frühe Wochenende. Ein Blick unter den Strich der Tagesrechnung lässt schaudern und jede Nachfrage als unbeantwortetes Echo zurückschallen. Etwas leer da unten. Erster Tag meines Marathongenipses vorbei und wie erwartet nichts gescheites geschafft. Wenigstens habe ich den namen- und obdachlosen Altstadtbart festhalten können, erzähle ich doch Leuten immer gern ihn. Er läuft durch die Stadt, tagein, tagaus und macht Geräusche. Laute, Gebrüll, wie auch immer man das nennen will. Nichts besonderes, allerdings ist es wie mit allem anderen: Wenn man einmal drauf achtet, sieht man es überall. Respektive ihn.  Ich zitiere: "Aaaarrrrrrrrrr".
Nichts anderes. Ein gegrummeltes, aber dennoch ohrenbetäubendes "Aarrrr"hat im letzten Jahr sein Kommen angekündigt. Da war er noch mit dem Fahrrad unterwegs und fuhr die Kö auf und ab. Irgendwie tut er ja leid, aber dies ist nicht der Platz dafür. Mit der schaurigen Überlegung, wem er die Brille gemopst haben könnte, oder aus wessen Pullover er sich diese Mütze gebastelt hat, versuche ich meine Kopfschmerzen im Kopfkissen zu ersticken. Gekürzt: Gute Nacht.
- pepperweb: 0 PS für 1 Euro -
[29.4.05 | ]
Wahlgrau
Wie? Gleich zwei Unnützigkeiten auf einmal? Das geht nun wirklich nicht. Und wer hat eigentlich dieses Wort erlaubt? Ich. Mir. Herzlichen Dank. Gerne. Ausgestattet mit meisterlichem Kamerawerkzeug vom Kollegen Kwok bin ich jetzt nur von von Petrus, ich möchte fast sagen "dem dummen Schwein", abhängig. Meiner verspätete Arbeitswut in Sachen Uni macht jetzt dieser Himmel ein Strich durch alle Steuererklärungen.
 Minutenlanger Stillstand, Zeit für eine Glanztat von Papparazzi-Paul.
Jaja, "weiss nicht was er will" und so, aber auf Bauernregeln darf doch wohl mal verzichtet werden. Gerade wenn ich, der geheime Herrscher der Welt, gutes Wetter brauche. Rein aus beruflichem Interesse. Ich ignoriere diese Schandtat wissendlich und räume dank eines Grinsens einen Tag Sonnenverschiebung ein. Der Grund des Grinsens war in der Nähe des Campus zu finden, im Bilde hier. Entgegen Annahme mancher ist mir sehr wohl bewusst, Dinge lustig zu finden, manchmal sogar schreiend komisch, die es faktisch nicht sind. Und somit auch nicht fü randere. Aber hier, auf meiner schicken, blauen Heimat, möchte ich dezent auf den Bildausschnitt links unten verweisen. Ein Mann des Volkes, ich glaube sogar, er segnet dieses Glückskind mit päbstlicher Zustimmung. Grandioses Plakat, wobei auch einfach nur das kleine Foto völlig gereicht hätte. Ohne Text und politische Aussage natürlich.
So, alles losgeworden, alles viel zu lang, alles egal. Lange schlafen!
- pepperweb: Trauen Sie sich nie wieder -
[27.4.05 | ]
Filofaxversager
Ich glaube, ich bin seit Jahren nicht mehr früher aufgestanden als ich musste. 11 Uhr los? 10 Uhr aufstehen, frühestens. Da kann man auch mal schludern. Nachdem aber geplante "vor der Uni"-Sachen einfach nicht machbar sind, erinnere ich mich plötzlich erschreckend entfernt an diesen Kram. Zeit oder so. Autobahn erst in einer Stunde, bis dahin nichts geplantes vorziehbar. Wenns auch nur wie jetzt eine Stunde Bonus ist, vielleicht sollte ich mir das wieder angewöhnen, ganz vegessen wie entspannt das sein kann. Nach der ersten, mindestens 2stündigen Tätigkeit des Tages fühlt sich ja eben jener anders an, das lohnt nicht. Wie in der Nacht das Aufstehen wird nach dann der späte Abend gefürchtet, für exquisite "hoffentlich schaff ich das alles"-Geschichten bin ich leider mehr als anfällig. Bestätigend also, dass ich mir in jeder Lage Panik mache. Unterm Strich sitze ich dann wieder zu lange nutzlos vorm Rechner und nehme mir vor, am nächsten Tag extra eine Stunde früher aufzustehen, um das weggeschobene nachzuholen - um dann natürlich wieder bis zuletzt zu schlafen. Und was mach ich bei einem Glücksfall wie dem heutigen? Das Bloggen vorziehen. Das hohe Schädelgericht hat entschieden. Schuldig. Selbst. Und doof.
Ich plädiere für Geistreiches. Antrag angenommen, abgelegt in "Bearbeitung". Deutschland, einen hellgrauen Tag wünsch ich Dir.
- pepperweb: für schnelle Kragen in dumpfhellen Welten -
[26.4.05 | ]
Color+
Zwei Tage sind zu wenig für ein Wochenende. Dies als Einsicht und für den Hinterkopf während der nächsten Woche, die wie ein Uhu bereits um die Ecke lugt. Sie wird ein spannendes Exemplar, ein sehr spannendes. Dies fest in meinem Buch notiert zolle ich eben den folgenden Tagen den nötigen Respekt. Aber: was spannend bleibt ist gut. Zusammen mit dem Wunsch nach noch mehr Sonne verabschiede ich mich von der werten Wochenendleserschaft und der Woche der Langeweile. Da der Kuss der Muse immer noch auf sich warten lässt verweilen die kleinen Herrschaften übergangsweise im Kopf. Zum x-ten Mal: Schöne Woche, Ihr Nasen.
- pepperweb: Rock. Ro-bot-Rock. -
[24.4.05 | ]
Vervorfahren
- Dies ist ein Eintrag der "Woche der Langeweile. Ja, der erste und letzte - Meine Schäfchen, ich werde Euch betrügen. Euch und diese extrem farbenfrohe Website hier. Meine liebsten paarhundert Kilometer A1 warten auf mich und meine Winterreifen hinter der Ziellinie. Beim 38-Stunden-Ausflug in Richtung Dorfheimat wollen sie in Sommerpause gehen, ich selbst werde auf die obligatorischen "Mann bin ich alt geworden"-Exkursion in die Dorfdisse verzichten. Eventuell auch auf Schlaf, denn ansonsten lohnt sich diese ganze Stossstangenschubserei ja eigentlich gar nicht. Meine Rheinlandmatratze wartet schlisslich schon darauf mich am Sonntag abend um 22 Uhr auszulachen und zu verspötten, was für ein Frühzubettgeher ich denn sei. Nichts gegen das Wochenende ab Mittwoch, aber mitten in der Nacht muss keine Instutition der Welt öffnen. Aufnahmefähig ist da eh noch niemand.
So geht sie dann ja auch schon heute zuende, die Woche, der ihr nicht eine Sekunde lang untreu wurde. Keine Zeile spannend oder wiedersprüchlich der angesagten Langeweile. Kleine Sherlocks haben erkannt: Heimat heisst Internetentwicklungsland, heisst Browserabstinenz, heisst Bewegungslosigkeit bis Montag. Im Kreuzbergstil warne ich mit "Aber dann, aber dann". Jede Menge Gedankenüberfluss in den Bereichen Technik, Gesellschaft, Herz und Fernsehen warten auf sinnlose Niederschrift. Ich bedanke mich für Ihre Bestellung und wünsche ohne Hintergedanken ein wunderbares Wochenende. Die Sonne hält nur bis Montag, stand auf meiner Packung.
- pepperweb: die glänzende Rhapsodie hervorstechender Zelte -
[22.4.05 | ]
Smsegen
So, ich hoffe meine heutigen Anrufe verfehlen nicht ihr Ziel und die Geschichtsbücher werden bereit zur Korrektur schon einmal aufgeschlagen. Nostradamus werden die Kinder unserer Kinder schon nicht mehr kennen, denn ich, nur ich und ich allein kenne die Zukunft. "Sende jetzt Urbi1 für den animierten Segen, Urbi2 für das Ave Maria als Realtone oder Urbi3 für die mobile Beichte an die 05005. Oder jede Woche einen neuen Psalm im Sparabo. Cooool!". Lange kann es nicht mehr dauern, mein Hirn trügt nie. Schmerzlich vermisse ich die Existenz des offiziellen Pabstsongs, oder wenigstens den Song zur RTL-Berichterstattung zur Pabstwahl. Bei der Flutkatastrophe hat es ja auch nicht lange bis zur kommerziellen Ausschlachtung gedauert. Ich harre gespannt der Dinge die da kommen und übe mich weiter darin so auszusehen, als ob ich nicht schon längst wüsste was kommt. Geheimnisvoll klöppel ich weiterhin an den selbstrauchenden 2cm-Ofen fürs Handgelenk. Ich werde steinreich, habe ich beschlossen. Abschliessend eine gehobene Tasse auf das zweite Semester und das geregelte Wochenende ab Mittwoch. Es wird genossen, solange es hält. Ich segne Euch.
- pepperweb: für schmale Segel, soviel, wie nur geht -
[21.4.05 | ]
Kannst mich mal orbi'n
Ich fühle mich in der Wahl des Wochenthemas bestätigt, scheint ja auch das Wetter dem grauen Trend zu folgen. Ich programmiere jetzt angestrengt Java und weiss endlich, wie man "hedonistisch" und "hornisch" korrekt benutzt. Ansonsten? Strahlendes Grau am Himmel, zwei Längen Langeweile im Rucksack. Mit zunehmender Woche nimmt meine Zeitvertrödelung an der Uni ab, daher gelobe ich ausnahmsweise ohne schlechtes Gewissen Besserung.
Ich segne Euch, Papst Stephan Thadeus Bode von Grünefeld der IV.
- pepperweb: Das bin nur ich und meine Wenigkeit featuring mich. -
[19.4.05 | ]
Unfassbarspannendistnichtzufassen
Dieser Eintrag ist Teil der "Woche der Langeweile" Im Dejà Vu schwimmend begrüsse ich herzlich die neue Woche. Da meine Muse immer noch nicht aus ihrem mittlerweile drei Jahre währenden Schlaf erwacht ist, gibt es diese Woche nichts Neues. Oh doch, aber nur Langweiliges. Gerade frage ich mich, ob man lesende Besucher so wirklich verscheucht. Egal, Gedanken jeglicher Art sind heute eh verboten. Das für zuviel Geld wieder ausgelöste Auto freut sich auf Sommerreifen aus der Heimat. Vorgezogen, weil der Tanz in den Mai in Düsseldorf zelebriert werden will. Nach fünf Jahren endlich mal auch dezent mitgemacht. Nach vier Stunden schlaf in der letzten Nacht gebe ich meinen von innen ans Hirn klopfenden Augen nach und mache Schluss. Es ist besser so, das hat mir der kleine Mann mit dem Hut geflüstert. Nein. Das mache ich nicht. Du Schwein.
Abschliessend ein letztes Mal S&G zitiert: "Ich selbst muß noch ein Bild für die morgige Ausstellung meines Gesamtwerks in Öl malen; freu mich! Ich freue mich auch, daß mein Regenwald-Projekt mit der Ausstellung finanziert werden kann." Guten Abend, ich stosse an. Auf eine unfassbar spannende Woche.
- pepperweb: Volle Tauben voller Trauben -
[18.4.05 | ]
Whuum, whuuuuum. Zzzzrrkzkz. Whuuuuum.*
* Tadellose Niederschrift eines Lichtschwertkampfes Herrschaften. Ich möchte nichts weiter, ausser der Allgemeinheit eine Woche voller wohltuenden Momenten zu wünschen. Ach doch. Da war ja doch was. Ich möchte noch einmal festhalten, dass Star Wars: Episode 1 kein guter Film ist. Nervige Kinder im Selbstdialog und peinliche, langohrige Computermännchen machen auch wuchtige Filmmusik zunichte. In den drittrn Teil werde ich aber ja wohl doch gehen müssen, allein um Lästeralternativen offen zu halten. Meine Kinohoffnungen verschiebe ich einfach auf den nächsten Donnerstag und der Möglichkeit, dass, gegenteilig zu Ring 2, ein gutes Gruselwerk in die Lichtspielhäuser kommt. Geschwollen geht die Welt zu Grunde und hoffentlich mit mir in Amityville Horror, oder wie auch immer der heisst. Erschrecken macht mir Spass, erschreckend aber, dass das verwandte Ärgern komplett missfällt. Damit wäre ich wieder beim vergurkten TV-Abend. Ich rede mir einfach ein, dass jede Alternative des heutigen TV-Sonntags zwar dem Ausstrahler viel Geld, mir aber auch zuviel Zeit gekostet hätte.
Und bevor ich mich in die frühe Nacht und einen autolosen Montag verabschiede möchte ich Euch Arbeit abnehmen. Keine Gedanken im Stile von "Meine Güte, was fürn Scheiss der da schwallt" nötig, ich habe sie mir stellvertretend schon gemacht. Ich schliesse mit einem weiteren Zitat von S&G: "Ich selbst habe mit dem Berliner Senat vereinbart, das Heim für Asylantenkinder der dritten Generation am 16. in feierlichem Rahmen zu eröffnen. Zu diesem Anlaß muß unbedingt mein Sonett fertig werden. Arbeit ruft!"
 Jetzt neu: Mal einfach alles sinnlos.
- pepperweb: Ullu ullu? Mit nichten. -
[17.4.05 | ]
Zukunftseinsicht
Ich habe mich entschieden. Berühmt werden nach dem Tod ist dämlich. Ich muss meine Pläne ändern, fürchte ich. Hauptsache, der Verteidigungsminister der USA macht auch mit, die faule Sau. Äh. Wie was? Ich hab nichts gesagt. Ohne etwas zu sagen zu haben verzichte ich auf weitere Füllfloskeln und zitiere wie angekündigt aus einem Buch der beiden besuchten Entertainer. "Ich selbst verfasse wieder täglich satirische Lieder im Hexameter und zaudere tagein, tagaus, ob ich mich bereit fühle, den frühen Rilke ein zweites Mal zu entdecken." Schönes Wochenende.
- pepperweb: Jetzt noch cappucciniger -
[16.4.05 | ]
Stunden des Bocks
Zahlen sind böse, daraus gezogene Schlüsse noch schlimmer. Ich bin heute ganz offen bockig. Mein Auto liegt im Koma, im Gegensatz zum schon spinnenverwebten Laptop allerdings in fachmännischen Händen. Weiterhin belügt mich meine Waage, die alte Sau, zwei Gläser sind zu Bruch gegangen, die Nichtsnutze, und Kopfschmerzen nerven. Selbst ein Amusement am gestrigen Abend reisst heute nichts mehr raus. Wird Zeit fürs Bett und doofe Träume, dann wird morgen neu gestartet. Zurück zum Thema: Die mir nicht erklärbaren hohen Besucherzahlen wirken sich nicht auf die Kommentarklicks aus. Buuh! Das an meinem bockigen Tag - schlechte Wahl, Schicksal.
 Alles Ignoranten.
Aber, ich bin ja kein Unmensch, an meine Worte halte ich mich eh höchstens zwanzig Minuten. Daher jetzt einen Link zu einem typischen "in-zwei-Tagen-die Internet-Runde-machen"-Bild. Bitteschön. Schönes Wochenende.
- pepperweb: Durchsichtig bleibt durchsichtig -
[15.4.05 | ]
Ö-Streicher-Amusement
"Ich sehe schon: Viele von Ihnen mussten Ihre Rente verpfänden um sich diesen Abend leisten zu können. Eigentlich habe ich auf sowas schon gar keinen Bock mehr." Nach diesen warmen Worten hat sich die komplette Reihe vor mir (Durchschnittsalter geschätzte 55) auch schon entschieden: "Wir finden das nicht gut". Ich hingegen schon, sogar sehr. Meine "Willkommen in Düsseldorf"-Gutscheine laufen bald ab, eingelöst wurde einer gestern. Kommödchen Düsseldorf, Stermann & Grissemann: "Willkommen in der Ohrfeigenanstalt".
 Nichts verpasst, hier wird eh nicht gelacht.
Von Ex-Kollegen Knoke seit Anbeginn des Denkens hochgelobt, machte gerade dies mich stutzig, wurde aber belohnt. Ein herrlicher Abend, ein herrlicher Humor. Ich glaube, ich sollte hier bald aus den Tagebüchern der zwei Herren zitieren. Ohne jetzt mit einer Inhaltsangabe des Abends zu langweilen verweise ich für Interessierte auf die verlinkte Seite und den Unterbereich Archiv-Sounds. Realplayer-Beispiel A. Eben schon ge-fazit-t: Herrlicher Abend, danke Düsseldorf. Besonderen Dank an die Reaktionen der Reihe vor mir. Besonderer Moment: Partnerbörse-Satire. Haarloser, nekrophiler Nationalsozialist sucht Urlaubsflirt. Komapatienten bevorzugt. Uiuiui. Ich sollte Zitate einführen
- pepperweb: Katzen kennen den Unterschied -
[14.4.05 | ]
Keine...
...Zeit!
- pepperweb: Unbekannt verzogen -
[13.4.05 | ]
Gemeiniger überall
Zwar ist nichts anders als sonst, aber sich offiziell an kein Thema halten zu müssen ist schon ok. Was spuckt meine Statistik aktuell aus?: Auch die Googlesuche "zu langes Kinn Bild" führt zu mir. Hihi. Armer Michael, die Sponsoren klopfen schon an meine Tür. Auch etwas stolz bin ich auf "Energielosigkeit und Kopfschmerzen am Morgen". Ich sollte in Zukunft vielleicht mal irgendwelche Suchwörter produzieren. Bei "Alida kurras nackt" hat es ja ohne Wollen funktioniert. An dieser Stelle noch ein Gruß an all die geschmacksverirrten Besucher: "Nein, hier gibt es nichts von Frau Kurras. Hier herrscht Geschmack. Weiterhin bezeugt mein Zählpixel ungewohnt viele Besucher. Ich fühle mich a) beobachtet und bin b) fasziniert. Enttäuscht über die vielen unbloggenden Kollegen würde ich gern noch so viel mehr schreiben, aber das wäre gelogen und bringt Ungleichgewicht in das Universum. Noch mehr kann ich leider nicht verantworten, zur Sicherheit aller. Naja, später - vielleicht.
- pepperweb: Rock. Ro-bot Rock. -
[12.4.05 | ]
Kürzgewurzt
Kurzbeintrag. Wochenthema wegen Photoshopumsetzungunfähigkeit verschoben. Aber grandios. Gedanken in vergangenen Wochen offenbaren Überflüssiges. Reinemachen in Kopf und Körper dank erneuter Aufstehpflicht automatisiert. Feldversuch des frühen Schlafs fehlgeschlagen. Drei Knöllchen überwiesen. Hausputzspuren bereits verschwunden. Sommerlaune mit allen Konsequenzen in den Startlöchern. Erwähnte ich bereits, dass mein verkacktes iBook im Sack ist? Weiter: Das erste Mal begebe ich mich auf einen bewussten Holzweg. Mit hellem Gewissen auf dem glitschigen Boden auszurutschen wird durchgezogen. Doch selbst ich bin nicht Pessimist genug um mir nicht doch noch die Möglichkeit der erquickende Oase am Ende vorzulügen. Wird schon schiefgehen, endlich mal alles oder nichts. Wann egal, Hauptsache dass.
Sabbel- und Kryptikfazit: Sommerwetter, sofort. -Hier bitte Zauberwort Ihrer Wahl einfügen-
- pepperweb: Trampeln Sie ruhig! -
[11.4.05 | ]
Nichtflugzeug
Stolz auf das weiter unten zu findene neue Fahrrad und ärgerlich über das fahrradunfreundliche Wetter reiche ich ihn nach. Den Aufkleber, den ich auf der ersten Heimfahrt entdeckte. Auf der Heinrich-Heine-Allee während einer Roten-Ampel-Wartezeit.
 Liebes Ordnungsamt, hier sind meine Handgelenke.
Ich fühle mich ehrlich gesagt etwas verunsichert, nach diesem Foto musste daher auch sofort mein Daumennagel zur Tat schreiten. Hätte ich ja gleich auf Lampen und den Kram verzichten können. Egal. Gefahren wird, was Gefahren birgt.
Weiterhin weine ich immernoch um mein kleines iBook, dessen Festplatte mir immer noch eine Sicherung ihrer Daten verwährt. Und wo ich gerade bei ungerecht bin: Ab morgen endet der Sonntagabend wieder für mich um 22 Uhr. Hat dem Psychologie-Professor denn niemand was vom hochgejubelten Studentenleben erzählt?
- pepperweb: Raffiniert wie Rohrzucker -
[9.4.05 | ]
Un-ko-mIsch
Wir in Deutschland können das auch. Mag sein, die damit verbundene Peinlichkeit wird aber zu oft ignoriert. Ich bleibe oft beim Homeshopping hängen, neben Lindenstrasse ein weiteres Laster. Besonders gern bei den ganz sinnlosen Dingen. Es ist eine Mischung aus "Faszination des Fremdschämens" und "Sowas produziert doch keine Sau, kaufen erst recht nicht". Gestern Nacht beim Zappen auf Super RTL gesehen: Das SecretSpring Kissen (Ich schreibe es extra zusammen, damit ich von Google nicht gefunden werde). Wie mir scheint eine Anleihe an häufig veralberte, nachsynchronisierte Shoppingpräsos aus den USA. Deutschland kann das auch, sogar noch schlechter. Ich möchte nicht lange schwafeln, ich bitte bei Breitbandanbindung und Ausstattung mit WindowsMediaPlayer um einen KLICK. Augenzeuge werden. Allerdings lohnen sich nur die ersten 30 Sekunden. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben Leute gesehen, die noch schlechter lügen. Weiterhin wirken diese Aussagen noch gestellter als das Geständnis, was weissgott alles andere als einfach ist. Daher zolle ich Respekt. "Es ist das beste Kissen, das ich jemals hatte". Weiterhin ist die Stelle bei 2:12 zu empfehlen. Ich möchte den Menschen treffen, der morgens so aufwacht. Zu schade, dass nicht die ganze Präsentation online abrufbar ist, so bleibt uns die fantastische Präsentation der beiden Moderatoren und "Experten" erspart. Leider, möchte ich fast sagen.
Das versprochene Abbild meines Fahrradaufklebers wird morgen nachgereicht, wegen einer Wetterunverschämtheit habe ich vom Besuch des neuen Freunds abgesehen. Und sonst? Laptopfestplatte (topf topf, wie lustig) völlig im Sack. Scheisslaune, früher Schlaf, das an die Schulter klopfende zweite Semester nochmal wegschickend wünsche ich herzlichst: Haupfigdronz! Als Entschädigung ein Trostlink, guten Abend.
- pepperweb: Nichts von Belang -
[8.4.05 | ]
Bada bap ba da
Lieben könnt ich es wirklich. Endlich ein neuer Hauch von Freiheit unter meinem dicken Hintern - in Form eines neuen Drathesels. Nachdem im letzten Jahr ein personifizierter Fahrradklau, oder einfach ein "dreckiger Penner" für Fahrradlosigkeit gesorgt hat, freue ich mich über die Entscheidung der Woche. Versicherungsgeld nicht sparen, direkt in ein neues Zweirad stecken. Super Entscheidung, wie ich mir heute direkt bestätigte. Fahrt durch das Feinstaubparadies und am Rhein entlang - ganz vergessen wie herrlich das sein kann. Auf Wiedersehen Zweitreihenparken.
 Für alle Fahrradklauer schon mal ein Einkaufszettel.
Morgen muss meine Kamera wieder mal herhalten, ein äußerst ungünstig platzierter Aufkleber sorgte nämlich auf halber Strecke für Erheiterung. Wie gesagt, die Sonne soll erst einmal eine Runde drehen - ich mich in der Zwischenzeit auch. Um.
- pepperweb by knoke: Die, die die, die die Fische essen, essen, essen damit auch Fisch -
[6.4.05 | ]
Gel hält Brille
"Haut mir ab, Ihr fiesen Lackaffen" möcht ich brüllen. Willkommen in Düsseldorf, der Stadt der Polohemden, die schon ab Werk mit hochstehendem Kragen gefertigt werden. Falls das Schmuckstück (gern auch in metrosexellem Rosa) gerade bei Mama in der Wäsche ist, muss der junge Pimp von heute auf das unfassbar hässliche, grelle Shirt zurückgreifen. Aber hey - es steht unfassbar groß HUGO drauf und die D&G-Schnalle kann man ja auch noch sehen. Ausserdem sieht man die aufgepumpten Muckis auch besser, wenn der 200Euro-Fetzen zwei Nummern zu klein ist. Mit netzhandschuhtragenden Chics am Start wird somit lautstark über die Posse - äh - "dis-ku-tiert". Ich verzichte auf detaillierte Wiedergabe dieses - äh - "Ge-sprächs". "Ey Alter, echt" ist eine völlig ausreichende Zusammenfassung. Die Altstadt. Ein Allzweckbarometer für alle Lebenslagen. Derzeit ist in klaren Lettern abzulesen: Es sind Osterferien. Von "die Prolls von 15 bis 17 haben Ausgang" habe ich allerdings nichts gelesen.
- pepperweb: Polarfrisch gegen Polarfisch -
[5.4.05 | ]
Ich danke der Academy
Ich möchte kurz rührselig werden. Ok, das wars. Herzliche Leserschaft, ein Dank an alle die dazu gehören. Während manch private Website nur müde über reloadfreie 20000 Klicks lächelt, freue ich mich. Sehr sogar. Herzlichen Dank, eine kleine Verbeugung, ein kleiner bedeutungsschwangerer Schnipps in Richtung Kommentar-Link und der Übergang zum Normalprogramm. Es gibt ja schliesslich einiges nachzuholen.
In fast vergessener Kurzform daher kurz die wichtigsten privaten Erkentnisse der letzten Tage: Noch schlimmer als "panne aussehen an der Supermarktkasse" ist es an Bushaltestellen. Egal wer: jeder sieht mit einer Packung Klopapier unterm Arm scheisse aus. Aber das hatten wir schonmal. Die Theorie wurde nur noch bestätigt. Weiterhin fiel mir beim endlich angepackten Hausputz auf, dass die Hersteller meines neuen Cyber-Hightec-Staubsaugers ein wichtiges Feature auf dem Karton vergessen haben. Ich kann nämlich meine Deckenlampe per "min-max"-Saugkrafteinstellung meines Saugers dimmen. Merkwürdiger Stromkreis, beängstigende Stromaufname. Aber immerhin: Jetzt kann ich es mir auch ohne Deckenfluter gemütlich machen, nur muss die Musik dann etwas lauter. Und weil mal wieder "unter Zeitdruck", wird alles klassisch auf den nächsten Eintrag geschoben, die Quintessenz muss aber noch schnell hier Platz finden.
 Der Turm und ich danken für diesen Himmel.
Endlich. Alle Körpersysteme scheinen final aufgewacht und sorgen für extrem überfälliges Grinsen im Kopf und guter Laune. Mich dünkt: Zeit für eine Woche des Frühlings. Oder sonst irgendetwas tolles, neues. Hier muss mal wieder was passieren. Mal schauen, der Geduldige wird belohnt. Manchmal.
- pepperweb: Nichts trommelt heller -
[3.4.05 | ]
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