Herrschlich 

Dreckschwein auf Ansage, gerne auch mit Absicht. Diese Website wird vernachlässigt, mindestens bis Sonntagabend. Die letzten Kreuzchen im ersten Semester sind gemacht, Fußlegegebot mit mindestens 20 Grad, Gedankenverbot zum Thema Hausarbeit und Hausarbeit, der anderen. Fett wie ein Schwein lüstere ich dem in der Verdauung befindlichem Sushi hinterher und freue mich einfach mal über diesen schönen Abend. Gehabt zu haben.
Dabei verlässt ein Lob mein Haupt, eine Empfehlung gleich mit: Das anscheinend Websitelose "Ugly Deluxe" in Düsseldorf-Bilk. Neu, sehr nett und nach meinem gut Dünken. Trinken und Essen, gute Musik und "nie-wieder-aufsteh"-Sessel. Endlich mal und endlich auch mal hier.
In weiser Vorraussicht auf eine weitere Bilderoffensive und das Hinausschieben gerade dieser verschwimmen diese Worte im Dunkel der Nacht. Der gebe ich mich hin, gesund und kugelrund.

- pepperweb: Im Busmobil auf Route Null -
[26.2.05 | ]



Platzverbot 

Möge der Zug der Selbsterkenntnisse doch bitte am nächsten Bahnhof Endstation machen. Oder wenigstens Verspätung wie unsere aller Lieblingsbahn. Heutige Entdeckung: Ich bin innerhalb des letzten Jahres zum Verbrauchskäufer geworden. Schon jetzt kann ich "damals" in "gute Zeiten" umtaufen, denn da hatte ich immer einen vollen Kühlschrank. Kein Geseiere über zu wenig Bares in der Tasche oder so, es hat sich einfach nur das Verbrauchsverhalten geändert. Vom "alles lagern, dann hat man immer Möglichkeiten"-Typen stehe ich nun frühstückslos auf (da also alles beim Alten), überlege dann, was heute auf dem Speiseplan steht und erst dann wird der nötige Supermarkt, Asiashop oder sonstwas besucht. Merkwürdig.
Eigentlich egal, schlimm sowieso nicht, aber dennoch merkwürdig. Besonders auffällig an Sonntagen, dort greife ich häufiger zum geschätzten Glutamatwunder, der Nudelsuppe mit undefinierbarem Geschmack.
Daran muss sich etwas ändern, auch ohne Backofen. Gleich Samstag wird der Kühlschrank pickepackevoll gemacht, quasi ein Experiment, welche Dinge den Mülltod durch Mhd-Ablauf finden werden. Irgendwie hat das ja früher auch geklappt, da blieben mir die Nachmittagsgänge durch das Wetterimitat erspart. Ich werde sicherlich berichten.

Nun wird mein lernfauler Geist noch mit respektablen Ulmen auf Pro7 belohnt, morgen werden die hoffentlich letzten Kreuzchen bei der Medientechnik-Klausur gemacht. Die Hausarbeit steht weiter auf der Aufschiebeliste, dort auch nicht wirklich weit oben. Ein letztes Mal drücke ich mir alle, ganz Deutschland drückt mit.

- pepperweb: Baldige Bilderinitiative -
[24.2.05 | ]



Warteseilaufhänger 

Da bin ich wieder, der Bringer von Ungerechtigkeit und fiesem Unheil. Nein, eigentlich ist der Rächer, der Wahrheitsbringer, gar der Titan unter den Besserwissern zurück. Zurück um öffentlich eine weitere Dummentwicklung durch Ignoranz seiner Vollstreckung zuzuführen. Eigentlich hat der Henker sogar schon wieder seine Kaputze abgenommen, denn heute Nachmittag war schnelles Handeln gefragt.
In Vorfreude einer guten Freundin mit besten Wünschen für das neue Lebensjahr Richtung 30 eine Freude zu bereiten, griff meine Hand zum Telefon. Mit schwer zu drückender Sieben wurde sie angewählt, auf ein Ständchen wollte ich verzichten. Allerdings kam es nicht zum Gespräch, auch nicht zur Fernbeglückwünschung über die Mailbox (die mit der Lücke zum Namen aufsprechen). Es tutete einmal, dann durfte ich eigenen Ohres ... naja. mir fehlt ein Verb, das Erschrecken und Schmerz vereint.
"Ich bin Schn-tuuuut-appi, das kleine Krokod-tuuut-il."
Ein so genannter Ring-Up-Tone. Die Methode der Mobilfunkbetreiber auch noch aus dem Nicht-Führen von Gesprächen Geld zu machen. Das Freizeichen wird also mit Musik untermalt, bis hier hin schon unfassbar unnötig. Aber das Internetwunder, dass sogar bei "Wetten dass..." (dort sang ganz Erfurt das Echsenlied) für fußnägelrollende Fremdschämattacken gesorgt hat, gibt dem Ganzen den Rest.
Mir wird "Schnappi" beim Anrufen aufgezwungen? Flagge zeigen, auflegen.

Mitte Zwanzig. Diese Dame hat den Rutsch auf Seite Zwei im nicht vorhandenen Ansehensbuch selbst zu verantworten. WAH! Vielleicht erzähle ich ihr bei Gelegenheit von den drei, sagen wir "coolen" Jungs, die letzte Woche meine Straßenbahnfahrt mit ihrer Klingeltonposerei versüßten: "Ey, schab Snoop Dogg als Real! Echt, ey.". Vielleicht hat ja einer Sonderkonditionen beim Jamba-Sparabo? Vielleicht hat der auch nen coolen Ring-up-Tone.

Ich möchte wiedereinmal so tun, als ob nur ich die Brille aus "Sie leben!" habe und mich daher noch einmal mit geradem Rücken räuspern: Scheiss auf den Klingeltonkack. Und wer Ring-up-Tones bestellt, bekommt von mir ein ernst gemeintes "tut mir leid" und pure Telefonignoranz geschenkt. Jaja, soll doch jeder machen was er will. Erzähl mir nur nichts davon.

Zu langer Text. Ausserdem will ich ja mal nicht so sein: Alles Gute, ich versuchs morgen nochmal. Per SMS mit Rückrufbitte.

- pepperweb: per un caffè dall'aroma sempre perfetto -
[23.2.05 | ]



Umlautparadies 

Willkommen auf dem Schulhof, für höheren Humor reicht es heute nicht.
Ein charmantes Familienunternehmen aus Grevenbroich versüßte mir heute die Düsseldorfer Stoßstangenschubserei zur Feierabendzeit. Fücker-Reisen geht moderne Wege, ganz offenslichtlich. Zumindest prangt das Firmenlogo extrem stylisch auf einem ihrer Busse, wahrscheinlich das Prunkstück der Flotte.


Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Vielleicht solltet Ihr doch lieber bei den alten Schriftzug-Designs bleiben, nur so ein Rat von mir, liebe Familie Fücker.
Zwar nur im Ansatz zum gleichen Thema: Bei meiner heutigen Fahrt durch Verkehrsleitkatastrophe Krefeld habe ich meine gemachte Zukunft schon gesehen: Die Bowlinghalle Bode. Bei nächster Gelegenheit auch ein ähnlich verwackeltes und verschwommenes Handybild wie oben.
Randvoll noch kurz mit dem Alibi für meinen feierhaften Gemütszustand geprahlt: Die für verflucht gehaltene Klausur wurde doch bestanden, sogar besser als in dreckigen Träumen für möglich gehalten. Herzlichen Dank an die Welt und die wieder aufgewachten Leser.

Wer Grübchen sieht und Bäume fällt,
dem hat der Hund ein Bein gestellt.
Ihr Dieter Hallervorden

- pepperweb: für mehr Präpositionalphrasen -

[22.2.05 | ]



Graue Liebe 

"Das sind aber einige mehr als letzte Mal, kann das sein?"
Gegenfrage, Frau Frisörin. "Willst Du nicht lieber nach der Wettermeinung fragen, als mich an meine grauen Haare zu erinnern?"
Argh. Kaum zu Hause beweist der Spiegelblick: Mehr. Viel mehr, in der Tat. Verdammt. Gibt es vielleicht "Wechselmonate" die zu selbstkritischen Stunden führen? Dafür spricht die Erinnerung, dass ich fast exakt vor einem Jahr schonmal in die weisse Überlegung fiel. Nee nee, völliger Blödsinn, das weiss ich ja selbst, aber dennoch, oder gerade deswegen, sprüht dieser Mist nur vor Interesse. Aber die Haare könnten trotzdem dunkel bleiben.

Heute gibt es kein Bild. Zur Strafe. Früher, ja früher war alles besser. Da hat man mich noch liebevoll darauf hingewiesen, wenn mir ein Posting doppelt aus der Hand gerutscht ist. Liebe Worte für ein Meistermissgeschick waren dort Hinweis genug. Heute? Willkommen im Ich-Zeitalter. Trotz gleichbleibender Besucherzahl (vielleicht veralbert mich mein eigens eingestellter Zählzwerg ja auch) kaum noch Kommentare, keine Fehlerschubser und auch keine wertvollen Geschenke mehr. Nee nee.. Willkommen im neuen Zeitalter. In fast keiner Überzeugung kann ich Exkollegen Knoke zustimmen, nur bei "mehr Liebe für die Welt" halte ich mein Fähnchen inn den Wind. In diesem, keinen Sinne, eine wohlige Nachtruhe mit einem unernsten Grinsen in den Backen.

- pepperweb: Zahlbar per ELV -
[21.2.05 | ]



Blitz mich 

Es ist wieder soweit, ich setze die Naturgesetze ein weiteres Mal ausser Kraft und beweise dessen Gegenteil. Egal ob auf Socken, in Latschen oder ohne irgendetwas an den Füßen: ÜBERALL bekomme ich heute einen gewischt. Unfassbar. An der Spüle, am Fernseher, an der Heizung, überall. Sogar die Brötchen, die auf der Spüle liegen haben mir einen verpasst. Mein TFT ist gereade beim Versuch ihn auszuschalten bei Berührung selbst ausgegangen. Ein kleiner Knall und es wurde schwarz. Glücklicherweise ohne bisher bemerkbare Folgeschäden, jedoch bestimmt nicht gesund für ihn und mich. Erwähnte ich bereits dass dieses Wie-auch-immer-es-richtig-heisst unglaublich nervig ist?
Den Plan mich komplett in Frischhaltefolie einzupacken wurde trotz der vielerlei Vortele gerade verworfen, ich stürze mich nun metallmeidenderweise in die klirrende Kälte. Zuviel Geld für zu wenig, zu ungesunde Lebensmittel ausgeben. Ausflugsplanungen für die freien Tage nach Donnerstag befinden sich in der Schmiedungsphase, weiterhin lächelt mich das "gültig bis April 05"-Gutscheinheftchen der Stadt Düsseldorf an. Ich werde in mich gehen und meinen uninteressanten Schmonsens auch hier verbreiten, keine Sorge.
So. Wer macht mir jetzt die Tür auf? Keine isolierenden Handschuhe in der Nähe...

- pepperweb: Leistungsdiagnostik á la carte -
[19.2.05 | ]



Kofffffeeein 

Frisch von der Klausureinsicht zurückgekehrt belohne ich mich selbst. Zwar nicht lobenswert, in meinem privaten Ranking aber hoch genug, ein unfassbarer Entspannabend wird gerade in Geschenkpapier verpackt. Der bei ebay gewonnene Hightech-Kaffeeautomat sorgt für die Sinnlosigkeit von Schlaf, dieser unfassbar leckere Eckenjoghurt für dankbares Seelenfutter. Der schon oft erwähnte Aufräumflash tut zum Wohlfühlen sein übriges dazu.
Anderes Thema: Trampeltiere. Sollten meiner Meinung nach eine eigene Rasse werden, ich möchte sie anführen. Mit lustigem "Chef"-Mützchen und ner goldenen Kette und so. Faultiere werden nur nach Absprache in diese Rasse aufgenommen, auf keinen Fall etwas, was fliegen kann.
Ich glaube, bei mir Stellt sich Besserung ein, ich merke nämlich jetzt schon beim Schreiben, welcher Müll gerade mein Hirn verlässt. Aber ist gut so, Bude aufräumen und Sachen wegwerfen hilft auch immer für alles. Ich glaube, ich muss schlafen. Es ist besser für alle.

- pepperweb: Auf Kehle! -
[17.2.05 | ]



Gesichtsknolle 



Ich weiss, meine Themen wiederholen sich. Düsseldorfer Autofahrer jedoch sind jede Zeile Beschimpfung wert. Besonders lückenraubende Parkplatzterroristen in der Innenstadt. Bei Hammelwetter natürlich zu faul für Bus und Bahn wird das "MEINER"-Spektakel immer schlimmer. Oder es kommen nur dann die Idioten aus ihren Löchern, ich weiss es nicht. Wenn ich jedenfalls rechts blinkend an einer Lücke vorbeifahre um gekonnt und galant meinen Wagen abzustellen ist alles super. Wenn jedoch in geschätzten fünf Millisekunden ein VW Golf von der anderen Seite kommend mit einem U-Turn hinter mir direkt in diese Lücke einparkt, verdient er eigentlich Park-Applaus - aber auch eine aufs Maul. Etwas perplex dieses Schauspiel beobachtend konnte ich nur noch verwundert einen Mittelfinger fokussieren, der mir im Weggehen präsentiert wurde.
Ich komme ins Grübeln. Wer war dieser junge, sympatische Mann? Habe ich ihm Unrecht getan? Sollte meine blosse Anwesenheit sein Weltbild erschüttert haben? Dafür möchte ich mich entschuldigen. Öffentlich und bei Deiner Mutter. Du Penner.
Jetzt noch schnell was für die Pumpe einwerfen, leider nicht so farbenfroh wie hier.

Sinnlos, aber schick. Quasi stellverstretend für den Großteil der Welt. Wie bedeutungsschwanger.

Hatte das Bild nur gerade da, Sinn macht's nicht, also gilt Stillschweigen. Auf gehts zur wöchentlichen Pinjagd, bin äußerst guter Dinge, denn schlimmer als letzte Woche kann es ja nicht werden.
Ich grüße ein letztes mal alle Autofahrer Düsseldorfs, besonders die junge Dame im grünen Mazda da an der Grafenbergampel.
Einen wunderbaren Abend und beste Wünsche zur frühen Nacht,
Ihr Johannes B. Kerner.

- pepperweb: Und die Hände zum Himmel -

[15.2.05 | ]



Trommelgefällt 

Ui, eine Meinung zum Wetter! Langsam fühle ich mich veralbert. Noch vor Wochen schien der frühe Frühling um die Ecke zu schauen, heute scheinen die Wolken von draussen in die Wohnung zu drohen: "Wenn Du rauskommst, frier ich Dich am Boden fest". Mensch mensch Petrus, du alte Hupe. Ich hab Freizeit, lass mich die doch mal geniessen, sonst musst auch Du irgendwann mein Gejaule ertragen. Warnung vorbei, zurück zum Leben.
Erfreut wird es derzeit durch einen ganzen Haufen Kleinigkeiten. Vorneweg überraschend herrlicher Ohrenbalsam: Allaboutthefunk. Unverschämtheit, dass sowas imer fünf Jahre dauern muss. Bitte mehr und schnell. Eine Empfehlung für Ohren, die wissen was gut ist. Rauf und runter laufend passt sich meine Stimmung an, selbst ein mittägliches Zapping kann nicht sonderlich schaden. Das, obwohl Naturgesetze versagen das Geständnis tatsächlich noch schlimmer geworden ist.
Ach, egal. Interessantes verlässt auch heute nicht meien Mundwerk, somit bleib's lieber weiter zu. Letzte Amthandlung: Zunge zeigen.

- pepperweb: Rosen für die Roten -
[14.2.05 | ]



Er ermötäge 

Ich habe mich sehr gefroht! Ohne zuviel Vorlesungen geschwöntz und zuviel gestrabt zu haben, durfte ich mit mir herrlich firren. Zwar wartet noch eine Prüfung auf mich, aber da habe ich mich schon längst über die Nichtigkeit vergeworßen. Ich schwalnde nicht: Meinen Horizont durfte ich seit Oktober erwúrten, im April geht es weiter. Mich deuchte bereits, das sich nach den zwei letzten nicht viel erung, umsonst geforchten. Frau Mama lub bereits, insgesamt am Telefon jedoch zuviel geroden. Meine Wohnugn wurde verschorn, auf Post wurde umsonst gewurtet und am eigenen Hirn wurde zuviel gezwülft. Es drong sich allerlei Panik auf, wie sich herausstall völlig umsonst. Die Uhr gedene der Verzweiflung, auch die wurde geschaft.
Prognose für das Entspannungswochenende: Typen benedië die Düsseldorfer Damenwelt, Mutter erklüre zuviel und ich würte ant niemanden.

Alles für die Stärkung der Verben.
Die Flagge gehört gehüsst, ich glaube, er tünze zuviel.
Meine Fresse, war das anstrengend. Schlagt das bloss niemals jemanden von der Regierung vor...
Guten Abend.

- pepperweb: Verboten. Vorboten. Vorbeten. -
[12.2.05 | ]



Gier auf Unfug 

Letzter Tag des Lernfestivals am Ring und im Park, morgen Nachmittag kann ich wieder für 14 Tage aufatmen. Daher zügle ich heute meinen Mitteilungsdrang und beschränke mich auf einen Neuzugang unter den empfohlenen Klicks. Wer die immer noch nicht kennt, hat noch nie nach ganz unten gescrollt. Böse böse. Zur Sache: "Ich brauch das", ein Fast-Blog aus Düsseldorf mit herrlichem, kaufbarem Schwachsinn. Ich bin mir sicher, dass dort in Zukunft viel zu finden ist, was meine Kritik an der Welt unterstützt. So wie Sushi am PC.
Mehr wollt' ich doch gar nicht, nur etwas Gutes empfehlen. Bis Donnerstagabend, sagen wir zur Sicherheit Freitag herrscht hier Flaute. Ärgerlich für die vielen neuen Besucher, aber gewöhnt Euch lieber früh genug daran. Dann aber wieder mit einer Auf-die-Fresse-flieg-Geschichte, ganz sicher.

Drückt mir was Ihr habt.
Vielen Dank,
Ihr Dieter Bälle.
[9.2.05 | ]



Familie Kasten 

Huch! Eine Entschuldigung vorweg: Ich schreibe doch noch etwas zur aktuellen Lernsituation. Heilung durch Verarbeitung und so, ist ja bald überstanden. Momentan tümmel ich mich zwischen Forschungsfragen, -prozessen, Hypothesen und Fragebögen. Eine Vollerhebung bei der Zielgruppe (mir) hat ergeben, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Vorlesungslangweiligkeit und Mitschriftqualität besteht. Allerdings werde ich nicht so recht schlau aus meinen Indikatoren.


Das war das Methodentutorium, ganz sicher.

Kein Gelächter bitte, ich bin mir des Anblicks sehr wohl bewusst. Einer hat sogar teilweise eine dritte Dimension bekommen, also bitte. Gerade beim Durchwühlen meiner Blöcke aufgefallen, scheinen besonders interessante zwei Stunden gewesen zu sein. Merkwürdig an diesem lächerlichen Zeitvertreib: Ich kann mich besser an diese Veranstaltung erinnern als an so manch andere. Mein System wird gestört, von mir. Als wenn ein Eimer Wasser selbst Tropfen werfen könnte. Merkwürdig. Wie ein Stein mit Haaren.

Und jetzt die schlimme, nackte Wahrheit: Ich habe dieses Werk, welches problemlos aus Kinderhand stammen könnte, gesehen und heute noch nichts auf diese Seite gestellt. Da bot sich ein Foto doch wohl an, oder? Nun ja, ich gebe zu, ich war mal kreativer. Einmal, oder so.
In fester Absicht mir das Schreiben kurz vor der Nacht abzugewöhnen drücke ich mit einem herzlichen Gruß zur Nacht auf das Publish-gif. Alle festhalten, bitte.

- pepperweb: alte, neue Nachbarn -

[8.2.05 | ]



Sinnreiche 420kcal 

Da quält schält man sich schon sonntags in aller Früh aus der Grube um sich aus frischen Brötchen ein gar fantastisches Frühstück zu kredenzen, da wird man von der deutschen Wirtschaft wieder maßlos enttäuscht. Gespickt mit Hörner-tragenden Frauen und Männern mit Ankern auf der Wange erfahre ich nach zehnminütigen Anstehen: "Brötchen gibts nicht mehr". Leider zu spät, alternativ weiche ich auf zwei Berliner aus, etwas anderes war in der Auslage eh nicht mehr auszumachen.


From des stilvollen Wanzansetzens.

Ich habe davon abgesehen mein Frühstück dennoch mit Käse zu belegen, bin aber verwirrter als zuvor. Warum drücken sich eigentlich alle an Karneval Berliner ins Gesicht? Ist das nicht eigentlich eine Silversterangelegenheit?
Obwohl, es waren ja noch genug Berliner da, die Brötchen waren aus. Ob sich mir schreckliche Bilder brötchenvertilgender Möhnen zeigen würden, wenn ich jetzt in die Altstadt fahren würde? Ich werde es nie erfahren, jammere lieber noch ein wenig meinem Fahrrad hinterher. Möge der neue Besitzer damit umkommen, bei diesem herrlichen Wetter.

Der Sonntag wird herrlich lehrreich für mich, beim stupiden Auswendiglernen kann man sich wenigstens nach dem Scheitern sicher sein, selbst schuld zu sein. Mit trauerndem Blick durchs Dreckfenster an die Sonne wünsche ich der Welt einen schönen Sonntag. Wie ich finde, eine tolle Geste.

- pepperweb: Mehr Gemüse für die Lade -

[6.2.05 | ]



S'geht doch 

Erste Klausur bestanden, der Motivationsbatterie wurde gerade Starthilfe gegeben. Fette Probz gehen raus ans LZG, da oben in irgendeiner Rinde. Weiterhin sehr schön: die nächsten acht Wochen bleibe ich Vorlesungen fern, dann geht es in Runde zwei. Zeit genug also zum Schmieden von Geldideen und Ausschlafen. Ich wiederhole mich zwar, aber trotzdem: Herrlich.
Zu sagen habe ich viel, zu schlafen noch mehr. Dieses Zeichen der Aktivität musste aber mal wieder sein, weiterhin päsentiere ich den Button, mit dem ich schon lange liebäugle.

Viel passender könntes sich selbst Kant, die alte Backe, nicht um sich rum formulieren. Mal schauen wo dieses liebliche Stück Internet bei mir sein Zuhause finden wird.
In stetiger Überraschung, wer sich hier immer so alles rumtreibt segne ich Euch alle. Aufs Wochenende, 80% Leistung.

- pepperweb: Teeei in Meerrettichart -

[4.2.05 | ]



Traumjob 

Dieser Eintrag ist kein Teil irgendwelcher Kategorien, er ist einfach nur da.
Richtig, wenn so kurz nach einem brandneuen Eintrag ein weiterer folgt muss entweder akuter Langeweilenotstand vorliegen oder eine nationale Katastrophe drohen. Dieses Mal ist es schlimmer, die ganze Welt ist betroffen.
Der Winter bleibt, ist das nicht eine Katastrophe? Es wurde zumindest in Stein gemeisselt, vom Weissager aller Weissager. Punxsutawney Phil hat gesprochen, hier nachzulesen. Böse ist die Welt.


Auf Murmeltierianisch beleidigt er den dicken Mann. Ich weiss das.

Noch viel schlimmer: FETT ist er geworden. Kugelrund und des Platzens nahe, so scheint es. Nicht, dass uns da bald jemand am plötzlichen Herztod stirbt und ab 2006 ein neues Murmeltier weissagen muss. Natürlich würde das von der Obrigkeit verschwiegen werden, die ist im übrigen auch wohl genährt. Ist doch alles eine gekaufte Sippe. Oh, ich schweife ab.

Machen wir es kurz, ich wollte ja plakativer werden:
Murmeltier sagt: "Noch mehr Winter". Ich sage "Ohne mich." und zittere von dannen.

- pepperweb: Bitte geben sie Ihren PIN ein -

[3.2.05 | ]



Stillgestanden 

Dieser Eintrag ist Teil einer Themenwoche ohne Titel und Thema
Ein Trommelwirbel würde nichts bringen, sieht man das Kopflogo sinngerecht ja zuerst auf dieser Seite. Herma, mein Schnuckelmaskottchen wurde kurzzeitig auf erneute Kur geschickt, gute Besserung an dieser Stelle. Der namenlose Rentner wacht nun über jeden der immer noch überraschend zahlreichen Besucher und wird bald einen Klickzwang einführen. Ich habe da so ein Gefühl.
Ausserdem soll hier die Gesellschaft auf kommende Veränderungen vorbereitet werden, der kalte Wasserwurf ist out. Plakativer muss alles werden, sozusagen Bildzeitung-esk. Mal abwarten, meine Visionen feiern bestimmt nach der nächsten Nacht wieder auf dem Gedankenfriedhof ihre Freizeit.

Amüsante Dummheiten in meinem beschaulichen Hinundher gibt es zwar zu berichten, allerdings nicht jetzt. Viel zu spät ist es schon, in sechs Stunden geht das Radio an und reisst mich aus den sonnigen Blumenfeldern, während ich gerade Tulpen pflücke. Oder so. In keinem Sinne also: Gute Nacht, einen herrlichen Donnerstag.

- pepperweb: Wahre Träume aus Kunstharz -
[2.2.05 | ]



Geregelt 

Ach, für den herzlichen Gruß den ich gern loswerden würde, gibt es leider noch kein entsprechendes HTML-Ausdruck. In der Erstsemesterdürre hat es endlich geregnet, der Beweis dass alles gar nicht so wild ist, ist geliefert. Zwei Klausuren um, noch drei auf der Liste, schätzungsweise zwei Nachschreibetermine bereits im Kopfblock notiert. Aber erst einmal: Ein selbsterlaubter Tag ohne Bildung. Herrlich. Dazu noch das Bewusstsein dass in vier Tagen knapp zwei Monate vorlesungsfreie Zeit vor mir liegen.


Wer dreht, versteht.

Bitte schon mal auf 4 von 20 drehen, der Stimmungsapparat soll sich schon mal an Betrieb gewöhnen. Am Abend startet der zweite Versuch mit meinem 80-Jahre-Steiss ein paar Pins zu zermalmen, weitere Ideen für Themenwochen werden verworfen, ungesundes Essen wird bereitet, Zeit mit TV-Mist verschwendet. Ich wiederhole mich: Herrlich.

Wie der orange Weise schon sprach: "Es was nicht zu können, ist kein Grund es nicht zu tun."

- pepperweb: Kochender Kram -

[1.2.05 | ]






übersichten:
aktuell
2005: jan | feb | mär | apr | mai | jun | jul | aug | sep | okt | nov
2004: jan | feb | mär | apr | mai | jun | jul | aug | sep | okt | nov | dez
2003: nov | dez
Alte Logos: Herma-Archiv
Spanner, a.D.: pepper.cam


schon am ende.
linsenblicke meines handys:

empfehlenswerte weiterklicks:





(c) Stephan Bode, Düsseldorf
Site powered by Blogger
Haftungsausschluss
Klicks.