|
Morgen Mangos
Erschreckend, wie berechenbar ich bin. Und wie repetiv. Nichts zu erzählen, dumme TV-Show, nichts zu erzählen, Erkältung, irgendwas kaputt gemacht, nichts zu erzählen. Willkommen bei der heutigen Selbstblog-Analyse. Beweismittel A, B und C liegen vor, der Kreislauf hat die Erkältungsgeschichte erreicht. Doch ich lebe auf der Überholspur, der Krasseste der Krassesten. Ich bin total experimentierfreudig und schweige sie aus. Dabei bin ich doch ein Meister der Selbstbemitleidung.
So heisst es also neue Ziele zu verfolgen. Später, morgen oder irgendwann mal, denn nun ruft meine Grube nach mir. Schnell noch das versprochene Bildchen: Ich präsentiere meine Vollverpflegung zu Bahn-Uni-Zeiten.
 Beim Anblick brechen können, dank Alternativen-, Zeit- und Geldmangelung dennoch reingetrieben.
Vitamin S(alami)3, Pro-Vitamin B(utter), und Enzym W(eissmehl) - was braucht eine funktionierendes Abwehrsystem sonst als Grundlagen. Schuldbewusst liegen bereits zwei Äpfel in der Tasche. Aber Schuld sind eh die anderen und der zu volle Bus. Basta. Ich nie.
- pepperweb: Astrein, Alde -
[28.11.04 | ]
Fleisch ist mein Gemüse
Offenbar lässige Lektüre, stünde "Kognitive Psychologie" oder der neue Regener nicht zwischen mir und der Unterhaltungsverlockung. Herr Strunk muss also warten. Zumindest bis Dezemberbeginn, Studio Braun-Karten wurden soeben in einem gedankenlosen Moment vorbestellt. Wenigstens ein Weg zurück, falls der Blick doch auf einen Kontoauszug fällt. Während Studienkollegen auf wahrscheinlich verlorenem Posten gegen die Nüchternheit ankämpfen spriesst bei mir der Tatendrang. Wie ein Freund zu sagen pflegt: "Der vrühe Fogel phengt den Wurm". Es gilt also: Die Trödelkameraden des wöchentlichen "Will keiner haben"-Marktes ausspionieren. Detektiv-Besuch. Von mir. Auf der Suche nach halbwegs gut entschuldbaren Geldausgaben und meinem geklauten Fahrrad. Bekannter Umschlagplatz, Chancen werden dennoch nicht ausgerechnet. Kopfrechner-Begrenzung auf vier Stellen hinter dem Komma.
Vor der immer noch ausbleibenden Traumattacke präsentiere ich 50% der heutigen Fotoergebnisse. Erst bei Rückkehr fiel mir die mitgenommene Kamera ein. Zwei Bilder gemacht, dann zur Bahn gehetzt. Bahnfahren stinkt große Zeit.
 Viel Afrika und wenig Bavaria.
Als ich früher noch unter 943 anderen Seelen lebte, fürchtete ich irgendwann eins von diesen namenlosen Gesichtern zu werden, die sich in der müffelnden Bahn bedeutungsschwanger ignorieren. Nun wurde ich tätowiert. Lektürenende, schönes Wochenende.
- pepperweb: Alle an die Sektbar, es ist noch Sekt da -
[26.11.04 | ]
Cap Anamur
Spendenmarathon für mich. Eigentlich könnte ich wunschlos glücklich sein, wäre ich nur nicht immer so habgierig was nutzlosen Technik-Mist angeht. Naja, fast wunschlos, an der Lücke wird aber gefeilt.
Weiterhin bin ich gezwickmühlt. Einerseits verzückt mich die überraschend hohe Besucherzahl, auf der anderen Seite enttäuscht mich mein verkümmertes Kreativzentrum im Schädel bei Geschichtenrecherche. Ein Teufelskreis, der nur aus zwei Seiten besteht. Fürchterlich. Gleichermaßen ist dieses Selbstmitleid noch langweiliger als einfach nichts zu schreiben, denn das hier war schon oft genug da. Mit einer weiteren Hoffnung auf Spontanküsse der Geschichtenmuse begebe ich mich in Grube - Schlafnachholaktion. Muss schliesslich wieder für ne Woche reichen. Auf unterhaltsamere Zeiten.
 Ich habe nichts damit zu tun.
- pepperweb: Sagensieamoalundhaltensmaul -
[25.11.04 | ]
Schmutzwaschgang
Ich entschuldige mich, die Fotowoche samt Melone wurde aufgeschoben. Start bald. Auftaktbowling erfolgreich, freier Mittwoch genussbereit, Herzwelt herrlich überfüllt. Tolle Tage werden folgen, keine Ahnung warum, aber das wurde jetzt einfach mal beschlossen. Abschliessend eine kurze Episode aus meinem Leben, beschrieben in nötiger Kürze. Waschsalonbesuch, Ladung sauberer Socken in oft benutzter Klamottentüte. Zu oft benutzter Klamottentüte. Normalerweise konnte die meinen Einkauf zusätzlich noch tragen, dieses Mal nicht. Schwarzen Socken sieht man ein Vollbad in der ozeanartigen Pfütze nicht an. Verdammt. Spielpech, Liebesglück - das gibt es ja schon. Könnte ich bitte eine Regelung haben, was mir als Gegenleistung zum Tollpatschtum geboten wird? Dankeschön.
- pepperweb: Bitte breit baden -
[24.11.04 | ]
Welch Willkommen
Dank den Düsseldorfer Deppen. Lustige Laune leidet. Geschenk gegen gute Gedanken.
 Der Nasenmann ist ungehalten.
Ich möchte an Worten sparen, es bliebt nichts zu sagen. Mit einem verdrücktem Tränchen siniere ich nun nur noch über den Sinn dieses Zeichens. Meint die Macht "mehr per pedes" oder "mehr Mercedes"? Oder ganz anders ausgedrückt, denn ich möchte ich Euch gern an meinem Fahrradnachruf teilhaben lassen: Verdammte Kacke.
- pepperweb: Slogan leider vergriffen -
[20.11.04 | ]
Aufs Mowl
Dieses Mal wirklich "Pro Sieben auf die Zwölf". Zwölf Kämpfer, sechs Konflikte, eine Lösung. Entscheidung im Boxring und auf Pro Sieben. Jetzt anscheinend neu, denn _das_ wäre mir bestimmt schon früher ins Auge gestochen. So (hier bitte Adjektiv der Wahl einfügen), dass es einen Eintrag würdig ist. Zweifellos. Ich präsentiere geklaute Bilder aus "Tag der Entscheidung".
 Da isser, der Axel. Kaum von ihm gesprochen.
Grundprinzip: Gecastete Proleten, die es nicht bis zu Olli Geissen geschafft haben hauen sich ins Gesicht. So weit so gut. Unfassbar professionell von Pro7 in Szene gesetzt. Die privat verfeindeten Prügelburschen im "Bootcamp" mit dem Tiger Michalirgendwas und Graciano "Mich gibt's auch noch" Roccigiani. Michaela Schaffrath als Ringluder. Garniert mit absolut schlecht gespielten Spontanauseinandersetzungen auf Geständnis-Niveau. Herrlisch. Mein Favorit des Abends: Yavuz, Gewinner des Kampfes "Vielfraß vs. Dickenhasser". Ferner liefen: "Gehörnter vs. Frauenausspanner", der Titel ist Programm und "Die Hormonritter", ein Kampf zwischen zwei selbst ernannten Schönlingen. Nee watt fürchterlich. Ich wollte eigentlich so viele Mistigkeiten zusammentragen und per Seitenhieb auf die gequälte Leserschaft wirken lassen. Ein Service für alle quasi, die dieses Spektakel verpasst haben. Werde ich aber nicht, denn mein Humor ist bereits im Bett, ich werde folgen und weise auf den zweiten Teil dieses Promi-Boxens ohne Promis. Danke Pro Sieben, es wird immer besser.
- pepperweb: Wunderbare Jahre im Rehabilitationssport -
[19.11.04 | ]
Alles eckig
Ich definiere vor mich hin. Nominal und operational. Gute Methode um das Verkommen meiner Wohnung zu rechtfertigen. Auch die Sportschwänzerei findet in meinem wirren Hirntheater derzeit immer scheinbar perfekt passende Rechtfertigungsgegenstücke. Auf absehbare Zeit bestimmt vertretbar, langsam nähere ich mich aber überraschenderweise der Selbsteinsicht. Diese ganze Rechtfertigungsnummer hatten wir schon. Nichts neues im Staate Dänemark.
Auch Hassgesänge über den anhaltenden Dauerregen wären nichts neues, wären aber durchaus angebracht. Dann doch lieber klirrende Kälte, trocken und etwas Sonne. Kommt ja sowieso, warum also nicht gleich so. Ach. Was solls, zuviel Dummgelaber. Lieber noch kurz eine Klick-Empfehlung zum Wiederaufbau der Klickmotivation: Squares, simpel und für die gewünschten drei Minuten Unterhaltung eben dieser dienlich. Nicht mehr dahinter, so wie es sich gehört. Punktezahlen zu den Kommentaren, also wenn das keine Motivation ist...
Weiterhin fest vorgenommen: Ab nächster Woche eine Fotowoche beginnen, sonst wird das noch langweiliger als sonst schon hier. Passt auch ganz gut, Montag wird nämlich meine Melone gebohrt. Klingt auch super, finde ich. Nächste Woche. Noch drei Tage um diese Idee wieder zu verwerfen. Super Plan.
- pepperweb: Press Play and Fast forward -
[18.11.04 | ]
Bereit für die Ewigkeit
Alles wieder grün, beziehnungsweise wieder blau. Zum Glück. Denn der besagte Domainumzug ist durch, eventuelle Passwortabfragen oder solch ein Mist sollten verschwunden sein. Soweit in einer Sache. Weiter in meiner Sache: Zur Auswahl stehen: - ein Lustigmachen über Goleo, der neue Maskottchen-Peinlichkeit der WM - eine Danksagung an einen klingelnden, statt abschleppenden Polizisten - mein überraschend kommendes Geburtstagsgeschenk in Form einer Bowling-Melone - gewohnt unformuliertes Feiern von Selbstmitleid (trotz Abgabe der Jammer-Krone) - Berichterstattung aus meinem ereignislosen oder noch nicht spruchreifen Leben Ich verzichte zum Wohle aller auf alles. Auf die frühe Nacht, gute selbige.
- pepperweb: Einfach nur kaputtmachen -
[17.11.04 | ]
Back from Black
Es ist härter. Es ist gnadenloser, rachsüchtiger, blutiger, gefährlicher und es ist zurück. Das Fragezeichen des Todes, direkt aus der Hölle. Des Todes natürlich. Ab sofort wieder oben im Logo. Eigentlich ist es nur weiss geworden und bringt das Glück auf Klick. Wie immer also. Am dahinterliegenden Text hat sich auch nichts geändert. Aber gesagt musste es werden. Und wer noch gutgläubig diese Seite als ernsthaftes etwas ansieht sei ein Klick dorthin nochmals empfohlen. Geschickt um einen "richtigen" Eintrag herum manövriert, wie ich finde.
Zur frühen Nacht noch ein wahres Wort: Beruhigen! Um im Übrigen sei bemerkt: Fischende Frauen sind ein glitschiges und gefährliches Pflaster. Ein falscher Tritt und man geht übern Deister.
- pepperweb: einzigartige Artefakte -
[15.11.04 | ]
Bitte biegen.
So, der Sonntag Abend wird interessant. Immer nur von Uri Geller gehört, noch nie gesehen. Jetzt wird es an der Zeit. RTL und Jauch sei Dank. Morgen gibt es bestimmt einen Erfahrungsbericht. Doch zuvor möchte ich einen Freund zitieren, der wahre Worte spricht: "Weisst Du, was mich am meisten ankotzt? Dass diese ********* Catterfeld und der ***** Otti Fischer in jeder Kackshow rumlungern müssen. Fehlt nur noch Axel Schulz." Klarer Fall von Inhaltsaufblasung - leider viel zu viel Wahrheit.
Also, ooommm. Die defekte Uhr liegt bereit.
- pepperweb: Kratzen Sie sich mehr -
[14.11.04 | ]
Mandelzeit
Düsseldorf, Mitte November. Der Himmel ist entsprechend grau, die Gedanken der profitgierigen Gesellschaft schon weiss. Und rot. Weil "Weihnachten ist ja bald". Während schon auf den Homeshoppingkanal seit Wochen "die Geschenkidee schlechthin" angepriesen wird, geht jetzt auch hier das Konsum-Chaos los. Die ersten Buden für den Weihnachtsmarkt stehen schon. Beängstigend. Weder das Wetter noch mein Gemüt sind auf die ach so gemütliche Zeit rund um Glühwein und den bärtigen Mann eingestellt. Kommt bestimmt noch. Wenn es nur nicht so kalt wäre.
 Traumwetter und Budenbauerei. Willkommen am Rhein.
Also wenn sich dieses Thema nicht für einen Bildeinsatz angeboten hat. Also wirklich. Berichte vom viel zu langen gestrigen Abend überspringe ich gekonnt, bedanke mich für die Glückwünsche und gebe mich nun totem Fisch hin. Guten Appetit und frohe Weihnachten. Schon mal zur Sicherheit.
- pepperweb: Rotgrün zur Weisheit des Lacks -
[13.11.04 | ]
Erste Kolonie
Dieser Eintrag ist Eigentum von Jens. Dem Typen von grenzdebil.de. Der durfte sich zur Feier des Tages was wünschen. Ich verstekce mich vor jeglicher Verantwortung. Bild gibts nicht, keine Lust. Sein Reich beginnt nach einem Klick auf Kommentieren. Da unten. Nächstes Mal normal.
- pepperweb: Wir verhandeln mit Terroristen -
[11.11.04 | ]
Laugrau nach vorn
Ich wäre ja gern flexibel, also so richtig. Momentane Flexibilität würde sich in der Designanpassung dieser Seite an die aktuelle Wetterlage manifestieren. Idee gescheitert, hab kein widerliches, matschiges Schmuddelgrau gefunden. Und nicht nur da, auch sonst behandel ich die fleissigen und treuen Klicker dieser Seite viel zu stiefmütterlich. Schuldbewusst schaue ich zu Boden, gelobe Besserung und verabschiede mich wieder viel zu früh mit einer kurzen Hoch- und Tieflobung des kommenden Tages: Verdammt, schon soviel Zeit vorbei - noch soviel grandioses Zeug zu erleben. Das wird ein Spaß, jetzt zieh ich nach. Auf bald und auf den Blick der Nase nach.
- pepperweb: Herzlichen Dank -
[10.11.04 | ]
Darf's n Strich mehr sein?
Über eine Woche ist ins Land gezogen und hier herrscht immer noch die blaue Phase. Entgegen großspuriger Ankündigungen. Eigentlich egal, weil ganz schick. Und da ich hier ausschlaggebenes Geschmacksbarometer bin, ist der Fall entschieden: Blau auf unbestimmte Zeit. Olé. Meine alte Vorlage würde ich eh nicht wiederfinden. Zu erzählen habe ich trotzdem nichts, nur eine -deja vu- Ansage in eigener Sache zu machen. Da Mitte des Monats mein derzeitiger Domain-Provider in die Binsen geht, steht ein Umzug an. Da ich nicht im Ansatz daran glaube, dass das problemlos vonstatten geht, möchte ich doch die drei Dutzend täglichen Besucher über die Alternative für den Ernstfall aufklären: stephan-bode.de, mit nem Strich in der Mitte. Die geht für die Ewigkeit, so der namenslose Internetgott will. Toi toi toi - die harten Zeiten halten wir durch. In der Suche auf neuen, tollen Themen die die Klicker hier zum Kommentieren anregen verschwinde ich in den Tag. Den noch helligten, beängstigend.
- pepperweb: Verschlussklappe aufsetzen -
[9.11.04 | ]
Und ich höre - nichts
Es tut mir ja auch leid... Ich muss nur für diesen Eintrag kurz meine "Wer nichts zu sagen hat, soll's Maul halten."-Einstellung in die Ecke schicken. Rechtfertigung muss sein. Keine großen Missgeschicke, keine wildfremden Leute, über die es sich aufzuregen lohnt. Kein schlechtes TV-Programm gesehen, nicht mal verfrühter Klingel-Terrorismus vom Postboten. Auf der einen Seite ganz schön langweilig, auf der anderen traumhaft entspannend und appetitmachend auf die neue Woche. Voller Missgeschicke und nerviger Stunden wird sie sein, ich seh es doch schon kommen. Ich sollte sie geniessen, die letzten Tage unter der Virteljahrhunder. Los gehts.
Als Belohnung für das Durchlesen dieses Nonsens noch eine Empfehlung meinerseits: Deutschland Dart. Meine Note behalte ich für mich, trotz Erdkunde-LK im Abi wäre das Entblössung pur. Deprimierend. Zum Wohl
- pepperweb: Jetzt mit noch mehr alles -
[7.11.04 | ]
Tiefgetaut
Ja, ich hätte gerne 200 Gramm von der deterministischen Hypothese da. Dazu noch ein Endstück von der nominalen Definitionen - ach nein, geben Sie mir lieber die operationale. Und noch eine kleine probabilistische Aussage für den Hund, der wartet draussen. Am Arsch. Fast habe ich vergessen, dass ein arbeitsarmes Wochenende auf mich wartet, die Drögheit der aktuellen Vorlesung konnte mich aber erinnern, Vorfreude und Glückseligkeit umgarnen mich quasi. Auf Kommentare zur US-Wahl werde ich entgegen der Blogtendenz verzichten, hätte eh nichts begründetes zu vermelden. Mannigfaltige Alternativen der Wochenendverschwendung warten auf wissenschaftliche Herangehensweisen und Evaluierung, sollen sie doch verrotten.
Als einzigen Inhalt noch schnell ein bemitleidenswertes Bildchen aus meinem Leben, um die Säger an meinem Tollpatschkron an die Luft zu setzen. Würde auch in die Rubrik "Meisterkoch" passen, falls ich so eine hätte. Wegen Schwafelgefahr die Kurzfassung: In bester Selbstmotivation landet eine tiefgekühlte Packung "Putensteaks in pfeffriger Marinade" in meinem Einkaufswagen, nur darauf wartend am nächsten Tag mit Reis zum Exquisitmahl zubereitet zu werden - als Alternative zur Auswärtsernährung oder Fertigfraß. In bekannter Verwirrtheit landet die umweltfreundliche Papiereinkaufstüte auf meinem Bett, nach Ablage der Jacke bleibt sie dort liegen. Schon wieder vergessen. Erst in Vorbereitung auf die kraftspendende Nacht werde ich an mein zukünftiges Mahl erinnert. In Form einer durchtränkten Bettdecke. Scheiss Tiefkühlfraß. Zumindest wird die jetzt endlich mal grundgereinigt. War ja sowieso alles so geplant. Danke, Welt.
- pepperweb: w0rd, mofo. w0rd. -
[5.11.04 | ]
Knapp getan
Ja der Mais, ja der Mais, ja der Mais marschiert. Leider ziellos durch die Gegend und nimmt sich ein Beispiel an mir. Eine fast durchmachte Nacht hat sich nicht gelohnt, wäre ja auch zu einfach gewesen. Einfach gegen vier Uhr über die Amis lachen und dann gemütlich schlafen, denkste. Das verdammte "Arsch hoch-verschieben"-Problem holt mich gerade ein. Lieber Bloggen als "Kognitive Psychologie" durchzulesen. Schande über mich. Aber ich habe guten Grund das Aufraffen zu üben, habe eh nicht wirklich was zu sagen. Nur hinzuweisen auf all die, die es noch nicht kennen - auf das Bildblog, eines Eintrags in die täglichen Favoriten würdig. Gute Tat des Tages abgehakt, zurück zur Realität.
Und Ohio geht überraschend - AN MICH.
- pepperweb: Das Auto das alles kann -
[3.11.04 | ]
Ausgepustet
Es ist an der Zeit sentimental zu werden, zumindest für einen kurzen Moment: Ein Jahr pepperweb. Ich bin wohl ebenso überrascht wie der Rest der Nation, dass ich das so lange durchgehalten habe. 0,7 Beiträge pro Tag mutete ich meinem Server zu, Schnellrechner kommen auf 271 Beiträge. Mittlerweile zwischen 20 und 40 verschiedene Besucher täglich werfen immer wieder die "Was wollen die hier? Wer sind das?"-Fragen auf, aber sie machen Spass. Ebenso wie der Herumgelinke, das Lesen der (zugegeben spärlich auftretenden) Kommentare und sogar Beantwortung der drei Emails.
Eine Mischung aus "Herzlichen Dank für die Treue" und "Mein Beileid" spreche ich allen Besuchern aus, explizit kommen zur Feier des Tages einige Fans der Website zu Wort. Englische Beiträge wurden sinngemäß übersetzt. Natürlich.
 George Foreman -Vorkoster- | Vom ersten Tag an war ich Fan. Ich kann nicht anders. Diese Belanglosigkeit, dieser Fleck Leere im Tag. Gott segne ihn. Da aber meine Frau schon desöfteren über die Dame ganz oben gemostert hat, würde ich vorschlagen sie zu ersetzen. Zum Beispiel mit meinem neuen Grill. Ganz ohne Fett kommen da auch Sportler wie ich in den vollen Fleischgenuss. Jetzt noch besser zu öffnen und im Handumdrehen gereinigt. Un-glaublich. | | |  John Forbes Kerry -Beschäftigter Verwandter - | Zwar bin ich derzeit etwas beschäftigt, nehme mir aber gern diese Zeit, es geht ja schliesslich um etwas wirklich Wichtiges. Ich unterstüzte diese Seite voll und ganz. Dort, wo mein Vorgänger versagt hat, werde ich für zufriedene Gesichter sorgen. Während Mr. President noch nach Phantomen gesucht hat, habe ich bereits die Lösung gefunden. Weltumfassender Frieden dank pepperweb. Und überhaupt: mein Kinn ist länger, Klage abgelehnt. | | |  Jens Frantzen -grenzdebil.de- | Jetzt wird Deine Seite schon Eins. Kinder, wie die Zeit vergeht! Ganz groß ist sie geworden und hat bestimmt schon die ersten Zähne. Da ist regelmäßiges Putzen ganz wichtig. Morgens Aronal, abends Elmex, aber das weißt Du ja bestimmt. Und zum zweiten Geburtstag hat sie garantiert schon gelernt, alleine aufs Klo zu gehen. Darauf freue ich mich schon heute. Herzlichen Glückwunsch!, Dein Onkel Jens | | |  Lee Majors -Schauspieler, alt- | Seit ich pepperweb gefunden habe bin ich wieder glücklich. Meine Rückenprobleme sind gänzlich verschwunden, auch klappt es beim Schnackschnack wieder wie früher, sogar besser. Meine Haare sind wieder voll und ich bekomme eine höhere Rente. Auch Heather und Douglas sind begeistert. Ich kann nur jedem diese Salbe, äh, dieses Produkt ans Herz legen. Und falls noch jemand ein Jobangebot für mich hat, bitte melden. | | |  Elizabeth -wichtige Frau- | Mein kleiner Stephan. Dir und Deiner Seite alles Gute. Wie stolz ich auf Dich bin, dass Du es so lange ausgehalten hast. Ich weiss noch, als wäre es gestern gewesen, wie ich Dir gesagt habe: "Mach was aus Deinem Leben". Komm doch mal wieder zum Kaffeetrinken vorbei, bist bestimmt schon ganz schön groß geworden. Ich lasse auch Deine Lieblingsplätzchen backen. Deine Tante Elli. | Ach, da geht mir doch das Herz auf. Nichts davon ist ausgedacht, dafür wäre ich selbst heute zu unkreativ. Das überlasse ich anderen.
Bevor ich wieder in den vielkritisierten Schwallwahn verfalle noch etwas in eigener Sache: Ja, hier ist es bläulich. Die schicke Schlichtheit des Grau ist im Urlaub, nicht unbekannt verzogen. Ein, zwei Wochen halte ich es so bestimmt aus, dann geht es zurück zu den Wurzeln - oder ich zerstöre beim Rekonstruktionsversuch meine Seitenvorlage und alles ist weg. Oder meine Seite wird bis dann gekündigt. Oder Bush wird wieder Präsident. Oder ich werde von Kühen umgeschubst. Man weiss es nicht.
Mit einer letzten Verbeugung und wiederholtem Dank für den Besuch - Tschüss.
- pepperweb: Prost. -
[1.11.04 | ]
|
|