Vorlesung -1 

Mäßiger Mittwoch mit manchen merkwürdigen Machenschaften. Ich liebe schlechte Alliterationen.
Und zudem gelogen, denn die Sonne war zeitweise zu Besuch, ich verstehe schon 100% mehr von der Duisburger Uni als zuvor und ich durfte mich mit Proleten streiten. Eigentlich ein ganz schicker Tag, wenn man die Mittel bedenkt. Was will man mit fehlender Arschhoch-Attitüde auch erwarten.
Bevor ich mich überraschend früh in meinem Bett wälzen werde, seien noch einmal alle Handyhersteller dieser Welt angeprangert. Mühsam über Monate prügelt mir mein "Verdammt"-Aufschrei ein, dass bei meinem aktuellen Handy die Auflegtaste auf der rechten Seite ist. Ganz oben. Warum können sich nicht einfach alle einigen und lieb zueinander sein? Dann wäre auch der Bush schon längt nicht mehr am Start. Einfach alle machen es gleich und haben die wichtigen Tasten an der gleichen Position, respektive den gleichen lispelnden Aussenminister.
Momentan bin ich so über die neue Position links-Mitte frustiert, dass mir klar wird: Das Telefon ist eh hässlich und bringt auf ebay noch gut Kohle. Warten wir das Wochenende ab, wahrscheinlich habe ich es bis dahin eh schon wieder kaputt gemacht.

Die schönsten Tage der Woche beginnen schon morgen, möglichst frühl. Auf gehts nach Hause, ins Onlineexil. Dort, wo nie eine ebay-Auktion das Licht der Dorfkonsumenten erreichen wird.
Anders gesagt: Onlineabstinenz von meiner Seite - bis übers Wochenende hinweg. Ein großes "Ooohh" von meiner Seite und die Entschuldigung für die Nichtlieferung einer amtlichen Überbrückungsunterhaltung. Ähh.. naja. Die Archivlinks ganz unten sollten jetzt alle aktuell sein. Und sogar anklickbar, wenn das mal nichts ist.
Ist es nicht, also: Glück auf und Daumen für ein Wochenende gedrückt, das diesen Namen würdig tagen darf. Das letzte Wochenende vor Projekt S.
Durchhalten, der nächste Bruch kommt bestimmt.

- pepperweb: Flötende Bläschen in der harten Steppe -
[30.9.04 | ]



Zahlen des Lebens 

"Ach, guten Morgen. Wenn das nicht der Herr Bode ist, der sein Todesurteil abholen will".
Wie kann ein morgen schöner anfangen als vom Hausarzt des Vertrauens so begrüsst zu werden? Mit einem treffsicherem Tritt in den gisigen Hundehaufen vielleicht. Aber wenigstens kehrte uns Dottore alles mit einem "Von Ihrer Pumpe abgesehen sind Sie kerngesund, Herr Bode" um. Er nennt gerne meinen Namen, so dünkt mir. Kein Zucker, Leber, Schilddrüse und Lunge funktionieren wie erwartet, trotz ungesunder Lebensweise kein Cholesterin, keine Probleme mit dem Blut, kein HIV, keinen Bluthochdruck. Was will man mehr?
Ich verbeuge mich vor dem Shciksal und lasse den restlichen Abend auf mich zukommen. Irgendwie muss ich raus, teuer Essen gehen oder auf der Autobahn Geld verfahren. Mal schauen.
Zumindest ist mir entspannt zumute. September, ich werde deine Freiziet vermissen.

Mit dem Verweis auf viel zu volle Müllsäcke wünsche ich einen Abend. Einen schicken. Bis zur nächsten Hirnentleerung.

- pepperweb: Mit extra viel Flourchlorkohlenwasserstoff -
[28.9.04 | ]



Oop Oop 

...oder wie ein Kollege mit Hobbycouch zu sagen pflegt: "It's da sound of da police".

Hypochonder vereinigt Euch. Auf ein einfacheres Wort und der Ausbeutung aller Krankenkassen dieses Universums. Ich habe Phase Eins schon hinter mir, die Zähne sind schon länger fertig. Morgen früh geht es mal wieder für meine Verhältnisse extrem früh raus und weiteres Verrücktmachen ist angesagt. Mal schauen, was mein lieber, stets abwesend wirkender Hausarzt für Überraschungen für mich parat hält.
Dieses Mal auf dem Speiseplan: Blutbild, extra groß.
Ach. Was warte ich auf das Alter, in dem man sich nur noch über seine Gebrechen unterhält... "Da ganz hinne links, als wenn da einer mit der Kettensäge..." ääh.. Moment.
Ich muss weg.

- pepperweb: Mittags mit meistens mehreren Mitteln -
[28.9.04 | ]



Kobold - Lösung für alles 

Oh. Ein Nachtrag, schon viel zu lange nicht mehr vorgekommen.
Nur ein Gedanke für und eine Frage an die Welt: Ist es normal zu denken, dass schon beim Abspülen des aufgestapelten Schmutzgeschirrs neue benutzte Teller auftauchen? Verzerrte Wahrnehmung mit Rückschlussmöglichkeiten auf viel zu viel.
Wäääh. Ein Grübler zu sein gehört verboten und bestraft. Ich empfehle mich, alte Seiten und die buten Bilder da unten. Langweilige 404er ausgenommen. Schicken Sonntag jetzt wirklich.

- pepperweb: Versicherungen trotz langwieriger Henkel -
[26.9.04 | ]



Alles gelb! 

Sonntägliche Sinnlosigkeit. Zumindest wusste ich heute nach dem Aufwachen sofort welchen Wochentag wir haben, Besserung ist also in Sicht.
Vollmundig an mich selbst versprochene Haushaltsaktivitäten wurden, Überraschung Überraschung, verschoben, längst überfälliges Bafög-Beleg-Nachweis-Gekrame wieder nach unten in den Stapel gepackt. Ich weiss, dass ich mich selbst dafür hassen werde, aber wenigstens sichere ich mir somit auch zukünftig lautes Herumgejaule. Problembewältigung war gestern, heute zählt kreative Problemerstellung. Dabei gäbe es so einie noch zu schliessende Akten, aber bei allen muss ich auf weitere Beweise oder Zeugenaussagen warten. Zumindest rede ich mir das selbstsicher ein, die nächste Füße-Hoch-Rechtfertigung ist somit geschnitzt.
Gleich gebe ich mich der wöchentlichen Dosis Schwachsinnssoap hin, Laster müssen schliesslich gepflegt werden und hoffe auf ein paar klärende Klingeleien meines Telefons.
Auf eine grandiose Woche der Tat. Und des Faselns.
Schicken Sonntag, Ihr Schuften. Was für ne panne Mehrzahl.

- pepperweb: Fräsen für Franzosen -
[26.9.04 | ]



Warum zur Hölle...? 

- Lang, aber extremst wichtig. Einsteigerfreundlich und beachtungswert -
Achtung Achtung. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutze des Landes, der Welt und mir, mich oder wie auch immer. Für den Fall der Fälle, dass etwaige Recherchen auf diese Seite stoßen, hier eine kurze Erinnerung an den nicht vorhandenen Sinn und Zweck dieser Domain.
Zusammengefasst, vielleicht sollte ich etwas ähnliches auch mal irgendwo verlinken, folgt nun -dam dam dam- "die Wahrheit hinter pepperweb. Oder: Bode-Schlussverkauf: Alles muss raus.

Also: Ich wurde zur Erstellung dieser Seite gezwungen. Sinnlose Einträge sind die einzige Möglichkeit meine Finger zu behalten, die versammelte Mannschaft an Schutzgeldeintreibern ist heiss auf die rituelle Abtrennung diverser Gliedmassen. Mit der Veröffentlichung dieser Zeilen huldige ich beispielsweise erneut einer sehr obskuren und mir nicht wirklich klaren Religion, dereb Folger/Handlanger mit Betonschuhen im Gepäck mich somit um einige Tage mehr verschonen.

Und jetzt nicht wirklich ernsthafter, aber deutlich näher an der Realität:
Was hier durch digitale und viel zu komplizierte Wege auf diese Website gelangt ist nichts als purer Überfluss. Mein Hirn als Fass, in das Tag für Tag zielsicher weitere Verkalkungssteine landen, läuft unwiederruflich über. Hin und wieder, bei einem großen Brocken muss der Mist raus, da bin ich völlig machtlos. Meist ohne, manchmal mit Bebilderung. Meist lächerlicher. Seit dem letzten Jahr leiden somit nicht mehr meine Ex-Kollegen unter nicht nachvollziehbaren Schwachsinnsausflüssen, sondern halt alle Freunde, Bekannte, Unbekannte oder sonst lebendes Material, das hin und wieder genug Langeweile aufgestaut habt, dass sogar ein Klick auf meinen Link in den Bereich des Möglichen rutscht. Wunder gibt es immer wieder, wenigstens das konnte ich hier beweisen. An der Sache mit "rund durch eckig" arbeite ich noch.
Was immer verweise auch eventuell etwas gelungerenenrere Einträge, zu finden am Ende dieser Seite auf den Archiv-Seiten. Mit Bildern sind die eh gleich besser, finde ich. Auch dort zu finden. Und über jeden abgegebenen Kommentar freue ich mich auch. So, jetzt bitte wieder Sat.1-Bälle nach oben.

Das einjährige Jubiläum erreiche ich noch - mindestens, ich hoffe derzeit auf viele zu verarbeitende Eindrücke, die bald das deutsche Bildungssystem auf mich loslassen wird. Spannend bleibt es, zumindest für mich. Vielleicht bleibt auch manchmal mehr als der Überfluss zur Niederschrift übrig. Verdient hätte es die Welt - und nicht nur die.

Zum Abschluss ein Wort in eigener Sache: Verwirrung erlaubt, weiteres Naserümpfen bitte ich bis zur nächsten Rechtfertigungsmöglichkeit aufzuschieben. Und überhaupt: "Boah ey, wo bleibt der Tanz?"

- pepperweb: Verschachtelungsverbot für die Neuzeit -
[25.9.04 | ]



Bitte finden 

Heute mache ich es mir wieder einfach: Alternativ zum Auswringen meines labbrigen Ding im Kopf und Niederschrift eher mäßig lustiger Dinge, die sich derzeit ereignen verweise ich auf eine mir lieb gewonnene Tradition. Google-Suchen, mit denen vom Suchergebnis enttäuschte Personen bei mir landen.
Wie jeden Monat sind auch hier wieder die typischen Schmuddelsuchen dabei, neben der falsch geschriebenen Michelle Hunziger und "Alida Kurras nackt" (wääh), weise ich explizit auf |Sonya Kraus talk talk talk brust gezeigt| hin. Beweis per Klick.
Weiterhin sehr a) merkwürdig und b) amüsant. Zumindest für mich. |Bierflaschen im Nichtraucherbüro|, |nicht abgeholte lottogewinne|, weiterhin für anscheinend ein werdendes Ewigkeitspaar |dadadadam hochzeit| und sehr amüsant finde ich, dass jemand nach |Hirnmeißel| gesucht hat. Auch die Google-Frage bei dieser Suche sorgt bei mir für Runzeln: "Meinten Sie Hornmehl?"

Hmm. Irgendwie keine große Pointe dabei, ich bitte diesen Faux pas zu entschuldigen. Was solls, empfehle ich halt die Sucherebnisse, respektive eine meiner inzwischen schon zahlreichen Archivseiten. Da gibt es in Zeiten der Kreativitätssterilisation immer noch sinnloseres zu lesen. Und Bilder gibt es im Durchschnitt dort auch mehr, ähnlich sinnlos.
In den klatschenden Dauerregen verabschiede ich mich somit extremst gelangweilt und prangere nochmal an: Kreuzchen machen. Hauptsache nicht da. Na da. Danke.

- pepperweb: Knallgrün bis zur Raute -
[23.9.04 | ]



Viel hilft viel 

Willkommen bei einer weiteren Behördenverblödung Deutschlands. Heute erneut mit extra viel Kundenverarsche. Und Cerialien. Am Tag A erreicht mich ein Schreiben meiner Bank. Mich, den langjährigen Kunden, der nur noch Onlinebanking pflegt. Kontoführungsgebühren werden erhöht. Natürlich, warum auch nicht. Doch während ich schon gar nicht mehr über die möglichen Gründe für eine solche Erhöhung sinierte, folgte an Tag B eine für mich plausible Erklärung. Erneut in meinem Postkasten, nach obligatorischer Rausklingelei.


Tagesinhalt meines Briefkastens.


Jeder Umschlag enthält exakt einen Kontoauszug. Mensch. Endlich Geld für was Sinnvolles investieren. Dabei wollte ich der Bank schon Gier unterstellen, um neue Fuhrparks der Fillialleiter (was fürn dummes Wort) zu investieren - doch halt. Pure Dummheit.

Ach, was gäbe es zur Zeit viele Dinge zur Niederschrift, doch irgendwie. Naja. Ich weiss nicht. Ich glaube, ich werde a) alt (graue-Haare-Galore) und b) froh sein, wenn ich durch das fast nächtliche Aufstehen, welches mir zu Unizeiten bevorstehen wird, spätestens dann dazu gezwungen meinen Hirnmus hier und nicht im Treppenhaus abzulassen. Der putzende Hausmeister wird es mir danken. Eine Klappe, zwei Fliegen oder mehr.
Ich empfehle mich in die folgende zu kurze Nacht mit erneuter Hirnpolka. Heute von Vinyl, damit es auch schön an der Schädelinnenseite kratzt. An Schlaf ist neben diesen vielen, im Fight Club teilnehmenden Gedanken nicht zu denken.
Ein letzter Vorsatz: Mehr Grammatik. Gute Nacht

- pepperweb: So kleinlaut wie die Berge, erobern für's Herz -

[22.9.04 | ]



Leerseiten 

Ungewohnte Situation: To-Do-Listen während des eigentlich unvorstellbar langen Resturlaubs. Mit schwarzem Edding riesig auf A4 gekrakelt. Ungewohnt auch, dass überraschend viel am heutigen Abend durchzustreichen war. Für einen entspannten Ausklang fehlt es noch an der Schliessung einiger offener Bücher. In wenigen Momenten wird weitergeblättert, in der Hoffnung, dass noch viele Kapitel zwischen mir und dem Nachwort liegen. Andere Wälzer würde ich lieber gegen Reclam-Klatschen austauschen.
Neben der Schliessung diverser Strafakten weiterhin mit unter der "Wichtigkeits-Top-3": Die Verwirklichung meines Plans die Welt zu erobern. Nach den gestrigen Wahlen noch einmal ein ganzes Stück wichtiger geworden, allein mit einem kleinen Kreuzchen an der richtigen (bzw. nicht der falschen) Stelle wird die Welt heutzutage wohl nicht mehr gerettet. Phase Eins hat begonnen, das erste Fleckchen Erde ist unter meiner Kontrolle.


Uelzen. Neben Käse eines der lustigsten mir bekannten Wörter.


Schluss jetzt. Weiter im Abendprogramm. Der Campus wartet auf Erkundung, morgen können sich die Bewohner Duisburgs schon einmal auf einen Besuch gefasst machen. Auf weiteres Querlesen diverser Kapitel und jeder Menge Happy Ends stoße ich in diesem Moment mit mir selbst an. Prost Wasser.

Ich weiss, ich wiederhole mich, aber: Möge mich bitte jemand in Bronze giessen.
Jetzt. Danke.

- pepperweb: Entscheidungen? My Ass! -

[20.9.04 | ]



Spackenversammlung 

Ich melde mich zurück, jedoch nicht mit einem gewohnt langweiligen und inhaltslosen Eintrag, sondern nur mit
einer Schweigeminute.
Eine Schweigeminute für die Bewohner unseres eigentlich gar nicht so unschicken Landes, die am heutigen Tag ihre rechte Hand gehoben haben. Auf Nachfrage.
...

Verstehe wer will. Später wird wieder geschrien'. Viel Auslöffelvergnügen.

- pepperweb: Alleiniger Budestagsbesitzer -
[20.9.04 | ]



Keine Überschrift 

Überraschung: Wieder nichts Neues. Nicht mal etwas Interessantes. Langsam nimmt es überhand, ist jedoch dezeit nicht zu ändern. Ich nutze die Gelgenheit der öffentlichen Selbstdarstellung und fordere hiermit eine Fernbedienung für die Welt.
Mit einem schnellen Zapp-Knopf, bei dem zwischen den Szenen kein Schwarzbild den Raum dunkel macht, einer Slomo-Taste, einer Super-Slomo-Taste und den obligatorischen Vor- und Zurückspulbuttons. Pause bitte nicht vergessen. 14-Uhr-Stunden werden per default übersprungen, andere Situationen einfach per Rewind bei Bedarf eingespielt.
Egal, anderes Thema: Unverschiebbarer Besuch aus dem Norden rückt an, weiteres Opfer ist also festgelegt.
Mehr zu späterer Stunde, an einem späteren Tag.

- pepperweb: Verstärker neben der Bespannung -
[17.9.04 | ]



 

Überraschung: Wieder nichts Neues. Nicht mal etwas Interessantes. Langsam nimmt es überhand, ist jedoch dezeit nicht zu ändern. Ich nutze die Gelgenheit der öffentlichen Selbstdarstellung und fordere hiermit eine Fernbedienung für die Welt.
Mit einem schnellen Zapp-Knopf, bei dem zwischen den Szenen kein Schwarzbild den Raum dunkel macht, einer Slomo-Taste, einer Super-Slomo-Taste und den obligatorischen Vor- und Zurückspulbuttons. Pause bitte nicht vergessen. 14-Uhr-Stunden werden per default übersprungen, andere Situationen einfach per Rewind bei Bedarf eingespielt.
Egal, anderes Thema: Unverschiebbarer Besuch aus dem Norden rückt an, weiteres Opfer ist also festgelegt.
Mehr zu späterer Stunde, an einem späteren Tag.

- pepperweb: Verstärker neben der Bespannung -
[17.9.04 | ]



Verstauen und verdauen 

Dies ist der automatische Blogbeantworter von mir. Ich bin nicht da. Sonst würde dies automatisierte Nachricht hier nicht auftauchen. Gerade weder Lust noch Zeit auf einen Eintrag und hochstilisierten Nonsens. Ich entschuldige mich im Namen des Websitebetreibers für diesen unnützen Besucht und verweise auf den nächsten Tag. Falls sie eine Nachricht hinterlassen wollen, hinterlassen Sie diese per Klick auf den nachfolgenden Link. Mit der Vorfreude auf neue, unbeschwerte Einträge schaltet sich dieses Band jetzt ab.

- pepperweb: Tuut tuut tuut tuut -
[15.9.04 | ]



Nachtnachsitzen 

Nützliches Wissen der Unnutz. Falls es sowas gibt.
Mitten in der Nacht, der Körper verweigert den langwierig abtrainierten Schlaf zu normalen Zeiten, inhaltsloses Rumgezappe durch den deutschen Fernsehmist wurde standartisiert. Nichts, worauf man stolz sein sollte.
Doch in beruhigender Wiederkehr scheint ein Lichtblitz durch den "Oma machts"-Dschungel:
Im ungebügeltem, viel zu großem Hemd steht ein brillentragender, haarverschobener Mann in einer spärlichen Kulisse und gestukuliert wild. Wird mit der Mute-Taste Gesprächserlaubnis erteilt, hagelt es Fachbegriffe. Rotverschiebung habe ich verstanden. Willkommen bei |Alpha Centauri|. Mit einem "Sind Sie noch da? Ich weiss, es ist nicht so einfach. Sehen Sie es mal so...", einer kurzen Zäsur folgend, erklärt Professor Lesch, verzweifelten Zappern wie mir, was der Casimir-Effekt ist. Interessiert mich eigentlich herzlich wenig, aber irgendetwas vom Physik-LK ist wohl doch hängengeblieben. Oder es ist eher diese possierliche Art inhaltslosen Dummies wie mir etwas beizubringen, so, wie es Monsieur halt tut. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich nicht zurück zum Nachtquiz mit Alida oder zur Bastelstunde auf QVC schalte.

Ach - herrlich ruhig, entspannend und sauinteressant. Wurde Zeit, dass dieser Langzeitfavorit hier mal Erwähnung findet. Obwohl mir die Faszination des Weltraums immer noch verborgen bleibt, habe ich dennoch seine erste Niederschrift verschlungen. Jetzt weiss ich, wie in der Theorie das Universum entstanden ist. Doofe Gase, viel zu große Zeiträume zum Realisieren. Da lobe ich mir die schon fast extatische Performance von uns Leschi.


Würden Sie diesem Mann eine Handvoll Quarks abkaufen?


Hochlobend muss ich somit zugestehen: Der bayrische Rundfunk hat doch was Gutes zu bieten. Leider immer viel zu spät und viel zu kurz. Die Space Night drumherum muss ich mir nicht zwingend geben, da fallen mir nur die Augen zu. Schutzreflex. Zwar gibt es die Folgen auch unter obrigen Link zum Anschauen, aber irgendwie gehören sie in die Nacht. Ist halt so. Das Lesch-Imperium wurde in den letzen Jahren weiter ausgebaut, in scheinbar endlos langen Diskussionen mit Geistlichen und Philosophen dürfen wir Herrn Astrologieprofessor beobachten. Auch ganz nett, aber wie es halt schon mit Lethal Weapon war: Nur das Orginal zeigt wahre Größe.
Nun ja, eins steht fest: "The Art of Painting" ist nicht mal Methadon.

- pepperweb: Druckausübendes Vakuum -

[13.9.04 | ]



Stay gray 

Trommelwirbel und so'n Kram, denn der Zuschlag ging los. An Düsseldorf, vielmehr an Duisburg. Denn dort werde ich nun definitiv bald in viel zu frühen Morgenstunden verbitterten Professoren lauschen. Meine Schlafstätte wird allerdings noch nicht verlegt. Zumindest solange bis mir a) das Geld für eine Wohnung in der Landeshauptstadt ausgeht oder b) ich des Pendels überdrüssig werde. Wie ich mich kenne halte ich es also noch maximal bis zum Jahresende hier aus, um dann mit viel zu viel Geldverlust in eine Ramschbude in der grauen Stadt im Norden zu ziehen.
Abwarten - spannend wirds.
Genug, man soll ja nicht übertreiben, das musste aber irgendwie gerade raus.

- pepperweb: Du denkst Du überholst, doch Du bleibst hier -
[11.9.04 | ]



FOR-FOR-FOR-TU-NA 

Eintrag #236.
38122 Menschen gröhlen neben mir, betrunkene Polen wissen alles besser.
Freizeit kostet Geld, Warten auf Entscheidungshilfe.
Telefonanruf, Panik und plötzlich viel zu viel auf der zu-tun-Liste.

Der Reihe nach: Eröffnungsspiel beim Pre-Opening des neuen Rheinstations. Äh. Entschuldigung. "Multifunktionshalle Düsseldorf" ist die offizielle Bezeichnung. Wie konnte ich nur. Was ein Scheiss. Jedenfalls gewinnt Düsseldorf 2:0 gegen Berlin. Ausverkaufte Baustelle, aber sehr amüsant. Damit endet die einmalige Sportberichterstattung auf dieser Seite.
Weiterhin: Viel zu viel Geld, das ich eigentlich nicht mein eigen nenne geht mir aus der Hand. Weil ich Zeit habe, nur darum. Würde ich arbeiten, würde ich gar nicht Zeit haben durch die Läden zu schauen. Aber das Licht hat den Weg vom Horizont zu mir angetreten, heute gingen Zu- und Absagen von der Uni Hamburg in die Post. Die nächsten Tage entscheidet in letzter Funktion der Postbote über meine Zukunft, vielmehr über den Ort, der mich gewinnt. Spannend und ängstlich definiert die Situation am ehesten.
Zuletzt: Telefongebimmel, nicht abwendbarer Überraschungsbesuch am Wochenende. Alle Pläne über den Haufen geworfen und umdisponieren - argh. Aufräumen und solchen Mist. Zähne zusammenbeissen, morgen ganz viel lächeln und "alles toll" mimen, Essen gehen. Sonntag das Spielchen nochmal, dann mit Freude in die neue Woche. Falls diese nicht von der Uninachricht beherrscht wird, hoffe ich entgegen der Vorhersage auf strahlende Sonne, lesen unterm blauen Himmel ist schon was feines.

Was? Das hier war ein "Was mache ich"-Statusbericht. Wäh. Ich falle zurück in meine Tagebuchform, der Einfachheit wegen. Ich will und werde das ändern und mich das nächste mal wieder über etwas aufregen. In guter alter Tradition.
Vielen Dank für das Lesen meiner Lebenszeilen. Gute Nacht

- pepperweb: w00t w00t! -
[10.9.04 | ]



Sie leben - irgendwie 

Huch. Entgegen meiner Ankündigung melde ich mich doch ganz kurz. Zu heiss sind die Gerüchte, die derzeit "t3h sc3ne" ihr Unwesen treiben. Die verweistgeglaubten Blogs von Teutsch und Saligmann geben Lebenszeichen von sich. Unglaublich, ich weiss. Ich sollte eigentlich nicht auf dieses Gerüchtegemauschel aufspringen, man sieht ja an der Mondlandung, Elvis und Alida Kurras wozu das führen kann, aber hier kann ich nicht anders. Um mich selbst aus der Affäre zu ziehen empfehle ich einen Klick auf die erstaunlich ähnlich aussehenden Banner - dann bin ich nicht Schuld.


Salig und Teutsch. V.l.n.r.

So, ich hoffe dass der Leistungsdruck, den ich jetzt hier aufbaue auch hilf, dass auf den Seiten regelmässig etwas neues zu finden ist.
Nun aber wirklich. Tschüss.

- pepperweb: Der Master unter den Channels -

[8.9.04 | ]



Blitzgeblankt 

Hach, herrlich. Kalendarischer Herbst steht an, Sonnenschein macht noch einmal eine Kürrunde und die aus dem Header verschwundene Freizeit wird genossen. Hauptsächlich mit den ersten 30 Seiten vom neuen Regener-Buch, Lehmann ist mal wieder die Macht. Schon jetzt.

Zwar eigentlich schon gestern überfällig gewesen, dafür jetzt sogar mit Visualisierung. Herzlichen Dank Herr Saligmann, sie unglaublich faule Blog-Socke. "Ph3tte Bohr-Skillz" hat der viel zu gut organisierte junge Mann. Und in Wacraft ist er auch zu gut. Jedenfalls sei ihm hiermit die nötige Portion öffentlichen Dank für die Hilfsbereitschaft in einem Handwerkanfängerhaushalt zu bedanken. Hiermit erledigt. Schicke Schuhschränke hängen und Stolperfallen sind aus dem Eingangsbereich verschwunden. Jippie. Kleine Dinge erleuchten das Leben.


Feuer frei. Äh. Unterdruck frei.


Unvermögend die Rohrteile auseinanderzuziehen, sieht dies eher aus als "Ich bin fünf Jahre und spiele Krieg" aus. Bumm bumm, Bazooka bumm.

Die nächsten zwei Tage werden ausgiebig genossen, wohl auch ohne Blog-a-lot. Daher schon jetzt eine schon standartisierte Entschuldigung für die Abstinenz, aber: Es wird ja alles gut. Und besser sowieso.
Sonnigen Ausklang wünsche ich.

- pepperweb: Halbkugeln an der Wand -

[6.9.04 | ]



Hauptsache mehr 

Keine Zeit, muss noch mehr unnützen Krempel abholen und in noch zu erfindenden Regalen und Schränken unterbringen. Auf ein fröhliches Messileben.
Verdammt. Auf sonnige Tage.

- pepperweb: Silberne Pappverpackung der Nacht -
[5.9.04 | ]



Ektorp, Stolmen, Billy und Lala 

"Der neue Katalog ist da" schallt es aus allen verfügbaren Werbeecken dieses Landes. Der schwädische Möbelmonopolist hat wieder zugeschlagen und führt leuten wie mir wieder vor Augen, wie dusselig man wohnt.
Großer Fehler: Denken, dass man "mal eben" beim großen, gelbblauen Klotz vorbeischauen kann. Jedes, aber wirklich jedes Mal wird diese Exkursion zum Halbtagstrip. Der konsumfreudigen Marktanordnung, dem unfassbar langen Minimalweg zur Kasse und völlig überforderte Kassiererinnen sei dank. Zumindest gehört mir jetzt |Molger|. Wie Holger. Meines Erachtens eine bessere Telefonerklärung als "Mein Name ist Klaus Wurst. Ja, Wurst. Wurst wie Käse.". Aber das nur nebenbei.
Dieser Kollege ersetzt meine Einkaufklappbox, die seit fünf Jahren die einzigstetestitese Ablagemöglichkeit in meinem Bad darstellte. Auch dies nur nebenbei. Warum immer solchen langweiligen Kram? Weil ich nichts besseres weiss...

Morgen aber bestimmt. Versprochen.
Dejà vu.

- You have been officially pepperweb-d. -
[3.9.04 | ]



Split nach Split 

180 Minuten Bowling gestern, schlecht gespielt, gut amüsiert. 110 Minuten auf Catan heute, schlecht gespielt, Frust geschoben. 24 Stunden rumgegammelt, nichts geschafft und dabei über verrinnende Minuten verwundert gewundert.
Mensch mensch mensch. Ich bin mir zwar sicher, dass ich genug zu tun haben werde, sobald mir meine Freizeit nicht mehr dank aufgestockter Resturlaubstage bezahlt wird, allerdings kann das ja auch nicht die Lösung sein. Aufgeschoben wirkt derzeit wie aufgehoben. Vielleicht ja ganz gut so, Leerlauf nach fünf Jahren Arbeit. Fühlt sich aber irgendwie nicht richtig an, alles sehr suspekt. Die Suche nach den nächsten Wochentagen beginnt, der erlösende Orientierungs-Sonntag rückt näher, lobpreiset den Erfinder des Wochenendes.

Eine sich aufdrängende Frage: Gibt es was interessantes? Nein. Daher weiteres auf morgen verschoben. Nicht aufgehoben. Bin mir da ganz total super toll sicher.

- Wähle 11853 und frage nach pepperweb. Achtung, schmutzig. -
[3.9.04 | ]



Ich habe Dich mit einer Ananas betrogen 

Werte Gemeinde. Ich ringe mit mir, eher gesagt mein Verstand mit meinen Fingern. Soll ich wirklich mein Hirnmus über das auslassen, was meine bügelnden Hausfrauenaugen heute mittag wieder ertragen mussten? Ja.
Ich erinnere mich schemenhaft, bereits vor einiger Zeit habe ich das deutsche Fernsehen der absoluten Doofheit angeklagt. Mit fiesen Programmen würde der Doofheitsgrad Deutschlands aufrecht erhalten, absichtlich. Ich erwähnte bereits die Krönung des Abschaltprogramms: "Das Geständnis" auf Pro7. Vom Sender als "Show, Real Life-Show" definiert. Anno dazumal noch mit Frau Arabella "jetzt seriös" Kiesbauer. Was bisher als unübertreffbarer Quell der geschauspielerten Dummheit mein komplettes Schwachsinnstreppchen besetzte, hat sich weiterentwickelt. Es fuhr ein Blitz vom Himmel und (etwas, dass ich nie nie niemals erwägt hätte): es kam schlimmer.


"Heute sage ich alles". Mein Untertitel-Vorschlag: "Maul halten."


"Bitte freundlich schauen"-Bild direkt von |Pro7|. Ei verbibbscht. Alida Kurras, das beste Beispiel zu was Ex-Big Brother-Bewohner fähig sind. Sie darf das ausbaden, was die Redakteure verbocken - mit Bravour. Sie hebt das, ich nenne es mal "Gesamtkunstwerk", auf eine neue, noch tiefe Stufe. Also runterheben. Ihr versteht schon.

Zum besseren Verständnis und für die Humorsteigerung dieser angklageträchtigen Zeilen: Eine Zusammenfassung des ach so schlimmen Schicksals, das morgen bestimmt für jede Menge echte Tränen sorgen wird.
Susa arbeitet im Büro eines Schlachthofes. Außerdem ist sie mit dem Chef des Betriebes, David, liiert. Gerti, ihre Kollegin, scheint auf diese Beziehung sehr neidisch. Als Susa eines Abends im Kühlhaus eingesperrt wird und nur in letzter Minute...
Hier blende ich mich zum Wohle Deutschlands aus. Ob wohl Gerti da ihre Finger mit im Spiel hat? Zeit für die Schattenwand. Die hat schon bei Schreinemakers Wunder gewirkt.

Fieseste Talk-Produktion mit unfassbar schlimm überzogener Ernsthaftigkeit, die nicht nur an der Abstinenz der Schauspielqualitäen von Moderatorin bemitleidenswerten Akteure scheitert. Vergleichbar: Ein Gnu, dass mit Kokusnüssen im Mund und rosa Tütü um den Wanst eine liebeskranke Giraffe mit Zahnspange darstellen soll. Schlimmer: Das Prinzip. Warum hat so ein Haufen TV-Mist eine ganze Stunde am Tag verdient und - am schlimmsten - hat damit Erfolg. Ein Seufzen muss gestattet sein. Zum drüber aufregen gerade gut genug.
Es bedarf keiner weiteren Worte. "We love to entertain you". Wohl eher "Pro7 auf die Zwölf".

Und weil ich schon solange kein Bildchen mehr auf diese Seite gepackt habe, fülle ich meinen Webspace mit dieser höchst wichtigen Sinnlosigkeit.


Danke James.


Prost. Auf einen produktionsschwangeren Vormittag.

- pepperweb: Schwarzes Zubehör für genküpfte Flächen -

[1.9.04 | ]






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