Bunter Rohling 

Hinführend auf die Rubrik "Lustige Namen" berichte ich von meinem aktuellen CD-Kauf. Inhalt Nebensache, denn das Produkt an sich ist Thema. Zehn Euro für eine bedruckte CD, ohne Booklet oder Cover. Dank dem neuen |Preissystem| der BMG fühle ich mich jetzt mit dieser Ultraspar-Version zwar besser, als wenn ich mir das Album heruntergeladen hätte, allerdings ist es schon irgendwie merkwürdig. Für vier Euro mehr mit Booklet, für nochmal vier mehr mit Bonustracks und Video. Lohnt nicht, die inneren Werte zählen, erst recht bei der Musik. Doch nach dem Kauf war kaum Zeit mich über dieses System zu wundern, mein Geist wurde abermals erheitert. Ein kleiner Aufdruck erinnerte mich den Namen der Sängerin, den ich schon vor einiger Zeit unfassbar lustig fand. Humpe. Inga Humpe.
Musste raus, muss schon wieder kichern.
--Nachtrag-- Stelle jetzt mit Erschrecken fest, dass ich über iTunes die Premiumausgabe für 9,90Euro runterladen könnte. Ganz legal. Verbrecherwelt.

Desweiteren fordere ich die deutsche Telekom, oder wie ich wohl in präziserem Neudeutsch adressieren müsste, T-Com auf mir keine Rechnungen mehr zu schicken. Wäre mal eine Maßname. Die Gehaltsabrechnungen und der Ikea-Katalog, das sind Dinge, für die ich mich um 10 Uhr morgens aus dem Bett klingeln lasse. Der Rest lohnt nicht, zerstört meine Langschläferstimmung. Die muss eh abtrainiert werden, am besten zusammen mit der Wanne. Mission ist klar, bereits in Angriff genommen.
Und morgen wird früh aufgestanden, warme Brötchen wären die Kür. Weiterhin werden tolle Sachen erlebt, damit ich mehr berichten kann, vor allem interessanteres.
Abschliessend: 173 beim Bowling. Soviel Glück im Spiel kann doch nicht gesund sein.

- pepperweb: Bespannungen sind das Böse -
[31.8.04 | ]



Schwalbenvespa 

Langsam gewöhne ich mich dran. Aus der nicht existierenden Rubrik "Filme, dessen Existenz ich geleugnet hätte" präsentiere ich nun: "Kleinruppin forever", oder, wie ich es nennen möchte "Montägliche Geldversneakung - Teil X".
Montag Abend, keine Arbeit. Tatort: Ufa Palast, Düsseldorf. Tatbestand: Vortäuschung eines US-Blockbusters und Aufzwingung einer turbulenten Verwechslungskomödie, deutsche Produktion.
An Enttäuschungen im Sneak-Sessel bin ich gewöhnt, daher nur ein kurzes Stelldichein zum schlecht zu merkenden Titel |Kleinruppin Forever|.


Schmierig, Klischeeromanze und Ostwitze. Inkl. Mehrwertsteuer.


Ich darf die offizielle Inhaltsangabe präsentieren.
Bremen, 1985: Der 19jährige Tim ist angehender Tennis-Profi. Die Mädchen lieben ihn, er liebt sich und seinen perfekten Top-Spin. Bei einem Schulausflug nach Kleinruppin in der DDR steht Tim plötzlich seinem ihm unbekannten Zwillingsbruder Ronnie gegenüber. Dieser schlägt ihn nieder und fährt statt Tim zurück in den Westen, während Tim im Osten festsitzt.
Klingt so spannend, wie es im Endeffekt auch ist. Ich empfehle den Trailer auf der flashbeladenen |Seite| zum Film.
In einer Kritik wird die Schmierigkeit des Settings und des Hauptdarstellers aussen vor gelassen, nur das Aufspringen auf die "Ostalgie"-Schiene (Unwort! Unwort!) wird gelobpreist.
Ich möchte gar nicht weiter ausholen, Aufregung soll nicht gut sein. Ich zitiere das Fazit |dieser| Kritik: "Nett, aber harmlos". Ich möchte abändern in: "Schmierig, ansatzkomisch eines Komikansatzes und stinkelangweilig.". Wenn ich aber auch zugeben muss: Nicht zu schlimm wie |Das Haus der 1000 Leichen|. Kunststück.
Bitte selbst lesen, ich verbringe meinen Restabend mit Kram, über den ich mich morgen wieder aufregen kann: Nichts.
Auf eine sichere Zukunft.

- Das Jahr ist da, Zeit für pepperweb -

[30.8.04 | ]



Best Dance Sequence 

Auszug aus einer Rubirk, die es eh nicht gibt: "Wie verschwende ich vier Stunden meines Lebens und verliere dabei mindestens 10% meines IQs?". Antwort aus drei Buchstaben: VMA. Auf MTV. Diese Nacht live aus Miami.
Selbst zelebrierende Industriezweige gibt es ja überall zu genüge, wenn aber die Mutter des Musikfernsehens Abermillionen in explodierende und drehende Bühnen investiert, könnte das halbwegs unterhaltsam sein. Weit gefehlt, bei manchen der gezeigten Liveperformances wünsche ich mir ein schlechtes Playback herbei. Weiterhin macht mir die immer steigende Anzahl der Coolness-Rapper schlichtweg Angst. Von einem unterhaltsamen Comedian auch keine Spur, so verkommt diese Veranstaltung in viel zu bunter "Super Hut hab ich, wa?"-Darstellung. Gekrönt durch Aussagen zum Weltfrieden, der Präsidentschaftswahl und dem "spirit of music". Danke, reicht.

Eigentlich verfechte ich den "Auch ein Holzweg gehört zu Ende gegangen"-Ansatz, allerdings gebe ich hier auf. Nach fast viereinhalb Stunden Berieselung und viel zu früh morgens. Ein Ende ist für mich nicht in Sicht, jede darauf zurückschliessende Dramaturgie im Bühnenprogramm bleibt mir verborgen. Erschwerend hinzu kommen die für ihren tiefgehenden Inhalt bekannten Happy Tree Friends, die mir auch mit ihrer Titelmelodie im Endlosloop ausnahmslos jede Werbepause zeigen, dass man sehr wohl das schlecht animierte Jamba-Nielpferd vermissen kann.
Warum ich mir das antue? Weil ich es kann.
"Ach, wie schön Dein Kleid heute doch ist, Promi X."

- pepperweb: Wegen Übermüdung geschlossen -
[30.8.04 | ]



Donnerswoch 

Mir wurde nachgesagt: "Jetzt weisst Du, wie sich ein Arbeitsloser fühlt."
Nur, weil ich aufgrund meines Trips durch die Republik nach dem Aufstehen ernsthaft fünf Minuten überlegen musste, was heute für ein Wochentag ist? Welch faux pas. Dank Videotext wurde mir aber eröffnet, dass die Geschäfte mindestens bis 18 Uhr geöffnet haben, der Tag war gerettet. Zusammen mit einem kurzen Altstadtabstecher ein wunderbarer "Nichtstun"-Samstag. Herrlich. Dementsprechend mau sind auch die Berichterstattungsmöglichkeiten aus meinem Leben, warum ich jetzt auch schon wieder mit der quälenden Suche nach füllenden Sätzen aufhöre. Zum Wohle aller.
Die nächste Woche wird grandios, habe ich gerade beschlossen. Das Fitnesstier in mir wurde wieder geweckt. Nachdem ich alle fünf Rechnungen bezahlt habe, die hier noch bösblickend vor mir liegen steht wieder täglicher Sport an. Ausreden von wegen "Äh, Zeit und so" sind ja in weite Ferne gerückt. Ach. Das wird ein Spass, meine Nölerei vor allem.
Allen einen Sonntag, der seinen Namen würdig wird.

- pepperweb: Trotz Quälerei überall graue Tropfen -
[29.8.04 | ]



Verpflanzt 

Ich präsentiere: Einen Einblick in mein Dümmlichkeitsdarsein im elterlichen Heimathaus. Zeit: Letzter Mittwoch, geschätzt 2 Uhr morgens. Ort: Geklärt.
Nachdem meine Eltern dem "Puls des Dorfes und der alten Leute" gefolgt sind, folglich seit vier Stunden schon schlafen, macht sich der Einzelkindbesucher auch bettfein. Zumindest möchte er das.
Das in den ersten 19 Jahren meines Lebens Gelernte wird auch diese Nacht angewendet: Vier Schritte nach der Dunkelheit hinter meiner Tür befindet sich eine weitere, die zum Flur. Diese Tür steht auf. Immer. Ich betone: immer. Solange ich denken kann. Ich hätte sogar eine Schlossexistenz bezweifelt. Routiniert schreite ich also durch den stockdüsteren Flur, unbeleuchtet, damit Eltern nicht wach werden (keine Logik, exisitert allerdings auch schon ewig). Doch wie ich nach Schritt viel allerdings mit plötzlichen Schmerzen an Knie und Stirn feststellen musste, haben sich die Zeiten geändert. Das erste Mal in meinem Leben bin ich einfach in eine Wand gerannt. So effezient, dass ich a) ein kleines Loch in die Tür getreten, gestossen, wasauchimmmer habe und mich b) auf dem Rücken liegend auf viel zu kalten Fliesen wiederfand.
"Die Tür ist doch immer auf." stammelte ich der versammelten, jetzt erwachten Elterschaft entgegen, ein einfaches "Machen wir seit letzte Woche immer zu, zieht etwas durch, sonst." erklärte mir die Situation.

Mein Vater, der stramm auf die 70 zugeht, ändert eine seiner Gewohnheiten? Und meine Frau Mama lässt dies ohne ein kleines "Wir haben sonst nichts mehr zu tun, also necken wir uns"-Drama geschehen? Mein Weltbild wurde verändert. Nicht zerstört, verändert. Vielleicht erkläre ich meinem Herrn Vater bei Gelegenheit vielleicht tatsächlich noch, dass man bei einem Handy erst _nach_ dem Wählen auf die Taste mit dem Höhrer drücken muss.
Aber - langsam, langsam. Erst die Tür, dann die Welt. Übrigens geht es mir und der Tür wieder gut, die Delle wird allerdings erst nächste Woche ausgebessert - auf dem Dorf hat der Tischler-Monopolist halt nicht früher Zeit.

- pepperweb: unverzichtbar für Weltbürger: schiessen wenn es haust -
[28.8.04 | ]



Feriengelagert 

"Zurück, er ist. Und - wie vorausgesagt ich habe, müde, er ist. Sehr". Das würde Yoda sagen, und der hässliche Gnom hätte recht. Mit einer Mischung aus Stöhnen und Seufzen machte das heutige Fallenlassen in mein unbequemes Sofa extrem viel gute Laune. Endlich zuhause, endlich wieder schmutziges Geschirr, dass mich flehend anstarrt.
Bevor ich hier nun Bilder veröffentliche, die wahrscheinlich jeder Berlinbesucher mit seiner hässlichen Visage auf seiner Kamera hat, möchte ich, großherzig wie ich bin, danken. Und natürlich ein wenig stolz auf mich sein, dass ich mal mein wertes Hinterteil in Bewegung gesetzt habe.
Wie gedroht möchte ich danken, sogar öffentlich. In erster Linie der liebreizenden Stimme aus meinem Amaturenbrett, ohne die ich als bekennender Orientierungslegastheniker nicht einmal Berlin, geschweigedenn wieder heraus gefunden hätte. Weiterhin beim Großmogul der Gastfreundschaft und Grillmeister Rieth, ebenso bei Rührei- und Frühstücksempfehlungsexpertin Wenke.
Nun aber: "Lasset nichtssagende Bilder sprechen".


Nah genächtigt, viel gelatscht.


Ich verzichte auf eventuelle Lückenfüller und gebe mich der schier unglaublichen Ästhetik dieser Machwerke hin. Inklusiver zu langer Belichtungszeit.


Typisch und Grüße von links oben.


Schon wieder eine Lücke gefüllt. Zudem noch auf völlig überflüssige und lächerliche Art und Weise. Hier würde ich auch ungedopt Gold bekommen.


Ein Hoch auf die Beweislage und zu lange Belichtung.


Nun ist es aber an der Zeit mich wieder aktuellen Geschehnissen zuzuwenden und nicht in den vergangenen Tagen zu schwelgen. Ich bin müde und habe Hunger, eine wahnsinnig schwierige und wichtige Mission wartet also auf mich. Während ich überlege, in welcher Reihenfolge und mit welchen Gadgets ich mich für mein Wohlbefinden einsetze, verweise ich auf das Ende dieses Eintrags. Dieser folgt jetzt, nach einem Hinweis auf ein Klatschen. Das Klatschen meines Kopfes gegen eine Tür. Eine geschlossene. Aber weitere Episoden aus dem Bestseller "Tollpatschigkeit to da fullest" gibt es beim nächsten Mal. Vielleicht.

- pepperweb: Völlig genöm! -

[26.8.04 | ]



Icke, Wolke und so 

Zucker pur in Donut-Form, eine Alibi Pepsi-Light und ein überfülltes Internetcafé zieren diesen Eintrag. Logische Folge nach frühem Aufstehen, Kudamm, Gedächtniskirche, Reichstag, Alex, Pariser Platz und schätzungsweise fünf Millionen gelaufene Kilometer, wie ich finde.
Anders gesagt: während ich hier mit zuckerverschmierten Finger diese abgenutzte Tastatur einsaue verweile ich immer noch in unserer Hauptstadt. Wohl länger als geplant, weil viel zu gucken. Details und Bildchen erst im Anschluss, die Bilder weigern sich die Kamera zu verlassen.
Eine letzte Frage beendet diese Laberei: Kommt es mir nur so vor, oder sind alle Leute hier, Einwohner und Touris gestresster als anderswo? Eventuell ist es nur meine derzeit überraschend und beängstigende entspannte Stimmung, aber irgendwie glaube ich von Zeit zu Zeit nur noch von grummeligen Leuten umgeben zu sein.
Was für eine Kritik. Mannmannmann.

- pepperweb: Grinsen für Allerwelts-Birnen -
[23.8.04 | ]



Östlicher Report 

Kurzbericht von der Front.
Baustellenbedingt brauche ich vom Hotel zur Messe 40 Minuten, überflüssig. Viel zu viele Menschen sind viel viel viel zu laut, anstrengend und amüsant. Ohne Arbeit lässt es sich doppelt so gut durchschnorren, angenehm. Noch einen Tag, dann ist schon alles wieder vorbei, meine letzte große "Branchen-Aktion" während meines Resturlaubs vorbei, schade.
Positiv zu erwähnen ist noch das Fanta 4 Konzert am ersten, eigentlich viel zu langen Tag. Neues Album wird gekauft, der Spaß mitten in den Massen wäre allerdings noch mehr wert.
Mit einem "super super super" und einem kleinen Bilchen verabschiede ich mich für diesen Eintrag. Die Spontanplanung erwägt noch einen Kurztrip nach und durch Berlin am Montag, mal schauen.


Zusammenfasst: Spassig.


So, Feierabend wollte ich machen, hiermit geschehen.

- pepperweb: Stellwände gegen warme Privatsphäre -

[21.8.04 | ]



Rübermachen 

Offizielle Abmeldung. Berichte weiter, sobald ich an der Front Online-Duft schnuppere. Auf eine lange, staureiche Autofahrt gen Osten. Das Schicksal sei besiegelt.

- pepperweb: Für laue Bezüge in klirrender Nacht -
[18.8.04 | ]



STOP! 

Hammer-Time.


From Preacher to Pop Star and back again.


Alt, immer noch kein Kommentar meinerseits.

- pepperweb: Ü-ber-flüs-sig -

[18.8.04 | ]



Bitte umdrehen 

Herrschaften. Disziplin ist gefragt.
Zunächst wird erst einmal ein Wunsch beliefert, nachfolgend ein meiner Meinung nach viel zu kitschiges und peinliches Foto. Straight from Bevern City - der kläffende Ersatzsohn meiner Eltern. Diese zahlen natürlich brav ihr Schutzgeld an die |Hundemafia|.


Zum Wohle aller verzichte ich auf lustige "v.l.n.r."-Bildunterschriften.


Morgen lästere ich noch ein wenig über das viel zu frühe Aufstehen während der Freizeit, dann wird wieder Gas gegeben. Donnerstag geht es wieder voran, so langsam wird die Autobahn zu meinem besten Freund. Einschreibung und direkte Weiterfahrt nach Leipzig. Ab 8 Uhr morgens, na vielen Dank. Hoffentlich ist mein Notnagelhotel gut genug fürs Schlafen, weiteres wird eh nicht benötigt.
Freie Straße am Donnerstag und Sonntag - viel mehr brauche ich nicht. Tolles Wetter wäre Kür, viel Spaß sogar die Höchstnote. Was mich daran erinnert, dass ein Olympia-Eintrag weiterhin auf sich warten lässt.
Schande über mich und folgendes Ende.
Ende.

- pepperweb: Keile für den glatten Verschluss -

[17.8.04 | ]



A1, mein bester Freund 

Eintrag #217: Erneute Abmeldung.
Die gemeinschaftlichen Rufe von Krankenkasse, Eltern, Hund, Bank und Entspannung haben mich erreicht. Erneut begebe ich mich zu einem unglaublich ungeschickt gewählten Zeitpunkt auf die deutsche Autobahn, auf direktem Weg in die Offline-Welt. Nach dem Stau des Todes natürlich.
Daher: Seid nett zueinander, klickt mal alle Banner am Ende der Seite an und lobpreiset den nächsten Dienstag. Dann kehrt er zurück, mit Hass auf deutsche Autofahrer. Garantiert.

- pepperweb-Classic: Löten weil es leidet -
[13.8.04 | ]



Zum Klicken und Dinge die so ähnlich klingen 

Bewusst habe ich bisher auf typische Blog-Einträge wie diesen hier verzichtet, aber an diesem komme ich nicht vorbei. Ohne lange Umschweife mache ich es kurz und präsentiere die von mir schlecht recherchierte und zurückverfolgte Meldung bei |Stern Shortnews|, die bestimmt bei der nächsten Punkt 12-Ausgabe bis kurz vor eins zurückgehalten wird. Ohne lange Umschweife? Egal.


Poppen für Kerry. Und gegen Bush. Dämlich und erwähnenswert.


Nein, nichts hat es mit meiner mir zu Präsidentschaftskandidaten Kerry zu tun. Nichts. Aber erwähnenswert trotzdem. Ich möchte nicht viel kommentieren, sondern in erster Linie wirken lassen. Ich freue mich über diese Meldung und über die Zukunft.
"20 Gramm Cannabis gratis, wenn sie nicht Schröder wählen". "Zigaretten für einen Monat beim Kreuz für die CDU". "Wählen Sie die FDP, fünf Dildos nach Wahl". Wie auch immer. |Nachlesen| und die Welt für dämlich befinden. Danke.

Abschliessen möchte ich mit dem Aufruf zur Mitleidsbekundung bei Kollegen |Siegismund|, dem alten Workaholic. Im Stress isser. Bitte mitleiden. Danke. Und ein empfehlenswerter Klick ist er sowieso immer noch.

- pepperweb: Der dämliche Genuss schmerzlicher Wiegen -

[12.8.04 | ]



Nachgezählt 

10000 Klicks auf 215 Einträge. Reload-gesperrte Klicks, also eigentlich Besucher. Aber irgendwie nicht immer. Egal. Circa 45 wasauchimmer pro Eintrag machen glücklich. In erster Linie mich. Für manche lächerlich, für mich genau richtig.


Zu dramaturgischen Zwecken künstlich nachgestellte Momentaufname.


Zur Feier des Ereignisses frohne ich der Primäraufgabe dieser Seite hier: Ich amüsiere mich köstlich über mich, genauergesagt über Hirnakrobatik aus vergangenen Tagen. Seit November geht das jetzt hier so, ein Jahr sollte vollzumachen sein. Bald wird schliesslich ja auch wirklich interessanter Kram bei mir passieren, das habe ich in diversen Körperflüssigkeiten und rede es mir zudem noch zur Sicherheit ein. Doppeltes Halten und so.

Eigentlich ist dieser Eintrag viel zu feierlich, um mich ein weiteres Mal über die Welt da draussen aufzuregen - doch was sein muss...
"Kaufen Sie ein Sandwich, erhalten sie ein zweites kostenlos dazu." Was für ein Schnäppchen, denkt sich mein kleiner Magenvertreter im Hirn, zuschlagen. Natürlich, Hunger hat man schliesslich immer. Ähnlich wie in "Supersize Me" wird bewusst, dass trotz geschenkter Ware ein Wegwerfen zu schade sei, somit rauf damit auf die Hüften. Schweinerei und Verfettung der Gesellschaft. Hauptopferrolle übernehme für die folgende Stunde ich. Und dann ist es wieder egal.
Ich erfuhre gerade von neuen Taktiken in den USA: Lebensmittel nicht im 200g-Beutel, sondern ernährungsbewusst in der 200kcal-Packung. Das soll hier jetzt bitte auch Einzug halten, macht Bauchbewusste wie mich das Nölen leichter. Und ausserdem können so alle Geschäfte ein weiteres Mal weniger für das gleiche Geld verkaufen.
Ich tröte in die Welt hinein und verspreche kürzere Einträge, auf die nächsten Zehntausend.

Fast vergessen: Ein großes Dankeschön fürs Lesen, Kommentieren, Verfolgen, Ignorieren, (weitere Aktivitäten hier einfügen).

- pepperweb: Blaue Streifen sollten es werden -

[11.8.04 | ]



Noch höher 

Aus Gründen der egoistischen Faulheit verzichte ich auf einen Eintrag heute. Oder vielleicht sollte ich lieber sagen: "Bis zum 10000. Klick mache ich hier gar nichts mehr". Wie auch immer. Fernsehabend und frühe Rast heute. Hab ich mir verdient. Mit Nichtstun.
War ein gutes Stück Arbeit, dieses will gehuldigt werden.

- pepperweb: Mit Verstärkern zur Hütte der Nadel -
[10.8.04 | ]



Ach nee watt schee 

Düsseldorfer Rheinterrasse und Burgplatz bei schwindender Temperatur für mich derzeit das Optimum. Muss morgen wieder genutzt werden. Und übermorgen. Doch schon holt mich die Planungspflicht ein: Eltern wollen besucht, Hotel für Leipzigausflug gefunden und besucht und bei der Uni will sich eingeschrieben werden. Habe mich entschieden: Wird alles nach "gefühlter Temperatur" durchgeführt. Stressverbot.
Weiterhin gilt für mich leicht zu merkender Grundsatz: Selbstauferlegtes Kopfakrobatikverbot zwecks Genuss der restlichen Pflichtfreizeit.

Mein Kreativitätseinbruch (noch mehr?) wird gerade durch ein weiteres technisches Phänomen unterbrochen. Kein Anrufer erreicht mich mobiltelefon-technisch in meiner Wohnung, meine Mailbox stellt aber immer problemlos rausch- und au--etzerfreie Verbindungen mit mir her: "Sie haben eine neue Nachricht, 2 Minuten alt". Na vielen Dank. Da will mir schon jemand die Gesprächskosteb abnehmen, dann muss wieder meine Festnetzrechnung bei der Rückrufpflicht leiden.
Ich empfehle mich und Chicken Teriyaki.
Und jetzt zapp-a-lot. Endlich mal wieder.

- pepperweb: Grüne Umrandungen für biegende Stoffflächen -
[9.8.04 | ]



Kilmatisiert 

Sonntag, typisch typisch.
Bild hängt, Kühlschrank leer, Duschen beruhigt, Ipod gefüllt, Wohnung gesäubert, Wasservorrat aufgebraucht, Füße hochgelegt, Bloggen verschoben, Vorfreude gesichert, Sonne getankt, Eis vernascht, Abend gerettet.
Am Wochenende kommen eh nicht so viele Leute hierher, daher bestimmt die Nachfrage das Angebot.
Auf eine neue Woche und einen beschaulichen Ausklang der vergangenen. Petri heil.

- pepperweb: Regler für alles -
[8.8.04 | ]



Etwas höher 

Ich wusste es immer, heute hat es sich wieder bestätigt: Ich bin schnellkaufgefährdet. Nicht zu unterschätzen, wird doch bei wiederholtem Rückfall der Geldbeutel bis ins Unendliche strapaziert.
Aktuelle Symptome: Farbe muss in die Bude, orange ist super. Auf dem Trödelmarkt am Aachener Platz war ich eigentlich nur, um dem Kochen auszuweichen und mich einer versündigten Portion "Erbsensuppe nach Oma-Art" hinzugeben. Warum muss dieser verdammte Bilder-Bus direkt gegenüber halten? Dort lacht mich ein Bild an. Rot, braun, orange, nicht unschicker Holzrahmen. Foto gerade nicht möglich. "Würde bestimmt gut passen, ein Bild brauch ich sowieso, weisse Wände stinken". Und ausserdem mag ich große Bilder.
Phase 1: Verhandeln und als Schnellschuss das angepriesene Produkt (hier das Bild) kaufen. Mit der Fehlannahme ein Superschnäppchen gemacht zu haben ins Auto und nach Hause
Phase 2: Beginnt spätestens eine Stunde nach Ankunft. "Eigentlich doch schon ganz schön hässlich. Und viel zu groß. Und so wirklich passen tut das auch nicht hier rein".
Phase 3: Kommt nur selten vor, wird oft bei mir bei Fehlkäufen im Bereich der Kleidung erzwungen. Späte Erkenntniss "Naja, geht ja eigentlich doch." Gutes Zureden der Mitmenschen bekommen meinen festgefahrenen Meinungskahn auch nicht mehr aus dem Sumpf der Selbstbemitleidung. Und Geld kommt so auch nicht mehr in die Tasche.

In der Hoffnung, dass sich Phase 3 zügig breitmacht und ich mit meinem unterunterunterdurchschnittlichen Handwerkkünsten das Bild schief an die Wand hänge räume ich erstmal auf. Gutes Alibi. Später nach Köln und in ungewohnter angenehmer Personenkombination einen lauen Abend geniessen. Ich halte eine Wette gegen mich selbst und bin sicher, dass das Bild noch mindestens eine Woche meinen Eingang versperrt.
Gehabt Euch wohl. Nightmares on Wax rocken immer noch. Musste noch gesagt werden.

- pepperweb: Mit dem schönen Genuss zerrissener Brillen -
[7.8.04 | ]



Ooop ooop 

it's da sound of da police.
Schlafpolizei um genau zu sein. Freier Tag so unproduktiv verbracht wie nur möglich, nächstes Mal werde ich auch auf Essen und Trinken verzichten. Nicht zur Niederkunft meiner wirren Gedanken gekommen, wird halt verschoben. Auf morgen nach dem Sonnenbad, oder sonst irgendwann. Hach ja - eine Woche schon fast um. Geht viel zu schnell.
Melde mich morgen erneut von der Fauler-Arbeitnehmer-Front.
Stehen Sie bequem.

- pepperweb: Alibis wohin das Auge sägt -
[6.8.04 | ]



Alf ist tot. 

Lang lebe Alf.
Wieder was gelernt, wieder neue Jobs kennengelernt, die ich nie im Leben machen möchte. Ausbuhenswürdiger Schauspieler bei der "Warner Bros. Stunt Show" zum Beispiel. Oder Anweiser im Nachbau der Gotham Villa: "Huch, zufälligerweise haben wir ein technisches Problem, sie müssen über die Achterbahn raus". Grimmiger Student im immer grinsenden Jerry-Kostüm vielleicht noch. Aber sonst? Nee danke, abzählen der hereinzulassenden Leute überlasse ich den "Alteingesessenen".

Was ein Spass. Mit Kollege Teutsch heute das erste mal seit unzähligen Jahren wieder im Vergnügungspark gewesen. Was soll ich sagen? Bis auf uns verfolgenden Killer-Wespen des Todes sehr amüsant und entspannt. Beginnen will ich meinen Rundgang in der noch frischen, adrenalingeplagten Gedankensuppe bei der Show der Shows. Die "Hollywood Stunt Show" oder so.


Welch Impressionen. Kollege Teutsch wollte ja unbedingt.


Junge junge, nicht nur, dass der fliegende Autoreifen das meiste Schauspieltalent von allen auf der Bühne hatte, auch 90% aller "Peng Puff Baff"-Soundeffekte kamen zum falschen Zeitpunkt. Durch die völlig überzogene Moderation verkam das Spektakel zum ungewollten Standup. Naja, hier brennt mal was und da macht einer mal nen Salto, aber mehr auch nicht.
Als 2000 Leute (während der 30minütigen Wartezeit durchgezählt) nach der Vorstellung alle möglichst schnell weg vom Ort des Geschehens wollen stand für uns fest: Alle Attraktionen ab sofort überbelegt, Zeit für einen gesunden und nahrhaften Batman-Burger. Garantiert geschmacksneutral und im Riddler-Menü mit 400Gramm Fritten garniert. Zum Glück erst jetzt "gefrühstückt", denn wäre dies bereits bei Parköffnung in meinem Magen gewesen, hätte ich jetzt nichts mehr davon.

Als absoluter und bekennender Achterbahnverweigerer wurde ich aber zurecht von meiner Begleitung dazu genötigt als allererstes die "Wild Wild West"-Bahn zu okkupieren. Alte Holz-Achterbahn, anfängerfreundlich ganz ohne Loopings und schnickschnack. Weit gefehlt. Meine Herren, böse böse abwärts. 30 Meter, 80kmh schnell. Spass hats gemacht, eigentlich unerklärlich aber Tatsache. Bevor ich in Versuchung kam mir für 6,50Euro eine Billigfarbkopie meines dummen Gesichtes zu kaufen wurde es kurzerhand abfotografiert. Doofe Qualität, der äußerst verbissene und fast schon schmerzvolle Blick ist aber zu erahnen.


Links noch alles super, rechts schon eher adrenalinerfüllt.


Die miese Qualität ist zu entschuldigen, dafür guckt Sylvester links aber auch besonders putzig. Zwar guckt er immer so, aber extra für mich hat er nochmal extra extra putzig geschaut. Ganz ganz bestimmt. Träume zerstören verboten.

Neben ganz vielen anderem, mal mehr, mal weniger amüsanten Kram ist noch das Schicksal eines schätzungsweise siebenjährigen Mädchens zu erwähnen. Bei der sehr verstörend wirkenden "Gremlin Invasion" wird in einem präsentierten Film der ach-so-putzige-Kassenesser Alf von Gremlins überfallen, zu Fall und somit zu Boden gebracht. Rauch, Blitze und Schreie der orangenen Langnase brachten die kleine Madame zum Nervenzusammenbruch. Als dann noch Schattenrisse der Gremlins die Leinwand zerrissen war alles vorbei. Die Arme hat so bitterlich um ihren Alf geweint. Für uns besonders amüsant, weil der "Ich kann Euch nicht mehr reinlassen"-Türsteher noch Minuten vorher einer besorgten Mutter folgende Auskunft gab: "Kurzen Film schauen, dann eine gemütliche Bahn fahren. Für Kinder auch sehr gut geeignet". Leider kein Einzelfall.

Mit noch etwas wackeligen Knien (nicht zuletzt wegen der Wiederholung der Holzbahn als krönenen Abschluss) verschwinde ich nunmehr in eine frühe Nacht.
Lächelnd bemerke ich noch schnell, dass sich die Zahl in der alleruntersten Zeile dieser Seite stetig auf 10000 zubewegt. Macht glücklich.

Und beim Kamelrennen habe auch ich gewonnen. Gegen Rüdiger und die restlichen Mitspieler unter acht Jahren.

- pepperweb: Perforieren macht wieder Spaß -

[4.8.04 | ]



Mehr Kohle! 

Kurzes Stelldichein. Vollgefressen und kugelrund melde ich mich zurück vom Strandgrillabend. Garniert mit der Unfähigkeit eines nicht näher genannten Kollegen ein Lagerfeuer ohne Grillanzünder aufrecht zu erhalten. Super super. Sonne auch, zumindest die ersten zehn Minuten noch, aber immerhin. Was bleibt ist Sand. Überall. Unfassbar, wo der überall Platz findet.
Morgen geht es in der/die/das Warner Bros. Movie World - wie ich bemerken möchte, viel zu früh am Morgen. Wird aber bestimmt lustig, ganz sicher. Mehr bei Rückkehr, dann bestimmt auch mit Nölereien über magenumdrehende Achterbahnen und solchen Kram.
Auf freie Autobahnen und fettige, überteuerte Fritten.

- pepperweb: Grüne Schalen überall -
[3.8.04 | ]



König der Welt und so 

Fassen wir es doch einfach mal kurz und schmerzlos zusammen: Geil.
Aufstehen und keinen "Huch, gleich schon drei"-Stress. Einkaufen um sieben, mit dem Fahrrad durch die Abendluft am Rhein. Wunderbar.
Hiermit sei er eröffnet, der "unbestimmte Zeitraum der Freiheit". Traumhaft. Tag 1: fühlt sich gut an. Den Rest des Abends gehe ich nochmal fix nach draussen, frische Luft gegen Kopfschmerzen und so. Da ich bezweifle, dass mein "früh schlafen gehen"-Plan heute noch nicht durchgezogen werden kann, werde ich dann nochmal vorm Rechner landen und mich auf morgen freuen. Kaffee, Leute gucken, nichts tun und Füße hoch.
Ach ja - ganz egoistisch bestätige ich mir selbst: Habs mir verdient.
Herzlichste Grüße aus Düsseldorf, einer Stadt, dir mit mehr Zeit noch netter wirkt. Empfehle mich.

- pepperweb: Mit blumigen Schrauben gegen Plasiklineale -
[2.8.04 | ]



Bestimmt lustig 

Morgen geht es hier weiter. Bis dahin zwei Dinge.
1) Bitte weiterhin die Handvoll Bilder von meiner Abschiedsfeier begutachten
2) mir zustimmen wenn ich sage "Ausdrücke wie 'turbulente Action-Komödie' gehören verboten, bestraft und verfolgt". Gehören in die gleiche Kategorie, wie der "also etwas frecher?"-fragende Frisör.

Schicken Sonntagabend wünsche ich. Sogar von Herzen. Reizend von mir, wie ich finde.

- pepperweb: Klebestifte sind der Weltuntergang -
[1.8.04 | ]






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schon am ende.
linsenblicke meines handys:

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