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Filofaxversager
Ich glaube, ich bin seit Jahren nicht mehr früher aufgestanden als ich musste. 11 Uhr los? 10 Uhr aufstehen, frühestens. Da kann man auch mal schludern. Nachdem aber geplante "vor der Uni"-Sachen einfach nicht machbar sind, erinnere ich mich plötzlich erschreckend entfernt an diesen Kram. Zeit oder so. Autobahn erst in einer Stunde, bis dahin nichts geplantes vorziehbar. Wenns auch nur wie jetzt eine Stunde Bonus ist, vielleicht sollte ich mir das wieder angewöhnen, ganz vegessen wie entspannt das sein kann. Nach der ersten, mindestens 2stündigen Tätigkeit des Tages fühlt sich ja eben jener anders an, das lohnt nicht. Wie in der Nacht das Aufstehen wird nach dann der späte Abend gefürchtet, für exquisite "hoffentlich schaff ich das alles"-Geschichten bin ich leider mehr als anfällig. Bestätigend also, dass ich mir in jeder Lage Panik mache. Unterm Strich sitze ich dann wieder zu lange nutzlos vorm Rechner und nehme mir vor, am nächsten Tag extra eine Stunde früher aufzustehen, um das weggeschobene nachzuholen - um dann natürlich wieder bis zuletzt zu schlafen. Und was mach ich bei einem Glücksfall wie dem heutigen? Das Bloggen vorziehen. Das hohe Schädelgericht hat entschieden. Schuldig. Selbst. Und doof.
Ich plädiere für Geistreiches. Antrag angenommen, abgelegt in "Bearbeitung". Deutschland, einen hellgrauen Tag wünsch ich Dir.
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[26.4.05 | ]
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