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Platzverbot
Möge der Zug der Selbsterkenntnisse doch bitte am nächsten Bahnhof Endstation machen. Oder wenigstens Verspätung wie unsere aller Lieblingsbahn. Heutige Entdeckung: Ich bin innerhalb des letzten Jahres zum Verbrauchskäufer geworden. Schon jetzt kann ich "damals" in "gute Zeiten" umtaufen, denn da hatte ich immer einen vollen Kühlschrank. Kein Geseiere über zu wenig Bares in der Tasche oder so, es hat sich einfach nur das Verbrauchsverhalten geändert. Vom "alles lagern, dann hat man immer Möglichkeiten"-Typen stehe ich nun frühstückslos auf (da also alles beim Alten), überlege dann, was heute auf dem Speiseplan steht und erst dann wird der nötige Supermarkt, Asiashop oder sonstwas besucht. Merkwürdig. Eigentlich egal, schlimm sowieso nicht, aber dennoch merkwürdig. Besonders auffällig an Sonntagen, dort greife ich häufiger zum geschätzten Glutamatwunder, der Nudelsuppe mit undefinierbarem Geschmack. Daran muss sich etwas ändern, auch ohne Backofen. Gleich Samstag wird der Kühlschrank pickepackevoll gemacht, quasi ein Experiment, welche Dinge den Mülltod durch Mhd-Ablauf finden werden. Irgendwie hat das ja früher auch geklappt, da blieben mir die Nachmittagsgänge durch das Wetterimitat erspart. Ich werde sicherlich berichten.
Nun wird mein lernfauler Geist noch mit respektablen Ulmen auf Pro7 belohnt, morgen werden die hoffentlich letzten Kreuzchen bei der Medientechnik-Klausur gemacht. Die Hausarbeit steht weiter auf der Aufschiebeliste, dort auch nicht wirklich weit oben. Ein letztes Mal drücke ich mir alle, ganz Deutschland drückt mit.
- pepperweb: Baldige Bilderinitiative -
[24.2.05 | ]
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