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Erstmal ohne "auf"
Galant glitt seine Hand in die Gesäßtasche. Dort war das Geld aufgehoben, die studentische Armheit mit Lässigkeit zu überspielen. Das war seine Antwort auf die Forderung: "Unverschämte sechs Euro vierzich". Mit einem trainiertem Griff wählte er scheinbar wühlend im Taschenvermögen aus, ein einzelner Schein stand jedoch nur auf dem Menü. Lässig mit Daumen und Zeigefinger umfasst begann der Weg zum Kellner, bei der Passierung der Taschenöffnung meldete sich der Schein selbst zu Wort. In einem nicht formulierbaren Reissgeräusch teilte er sich. Einfach so. Mit feiner Skalpellhand exakt getrennt, so schien es, hatte er Mühe sein zerstörtes Vermögen in der Hand zu haltend, der Kellner penetrierte nebenbei die Weltzerstörung mit seiner Tonband Forderung. Doch darin war der schock-verarmte Student geübt. Scheinbar abfällig auf die zufällig ausgewählte Begleitung deutend verliess ein "Legste mir aus, ne?" seinen Mund. Ohne dem Geldeintreiber noch eine Nanosekunde Aufmerksamkeit zu schenken, machete er sich wieder auf Reisen. Gerettet, was gar nicht zu retten war, nur um sich Sekunden später ein "Hab ich extra stehen lassen" vom gehassten Pinfeld ins Gesicht brüllen zu lassen. "Pass nur auf, das zahle ich Dir heim.". Mehr Gedanken waren nicht von Nöten, für keinen der Beteiligten.
 Winkt das Schicksal zur Zeit mit mehr als zwei Armen?
Scheisse. Geld zerrissen´. Das würde zwar als Blog reichen, mein Schwafeltum wäre allerdings beleidigt. Ausserdem habe ich Lust auf Schwafeln, nur keine brauchbaren Opfer in der Nähe. Und auf andere Themen habe ich gerade keine Lust. Zumindest nicht auf Niederschrift dieser. So liebe Leserschaft, genug gelitten. Ich hau mich in die Grube und hole alles von heute nach. Alles und mehr. Mit Sternchen.
- pepperweb: Labern für Geld -
[15.12.04 | ]
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