Schwalbenvespa 

Langsam gewöhne ich mich dran. Aus der nicht existierenden Rubrik "Filme, dessen Existenz ich geleugnet hätte" präsentiere ich nun: "Kleinruppin forever", oder, wie ich es nennen möchte "Montägliche Geldversneakung - Teil X".
Montag Abend, keine Arbeit. Tatort: Ufa Palast, Düsseldorf. Tatbestand: Vortäuschung eines US-Blockbusters und Aufzwingung einer turbulenten Verwechslungskomödie, deutsche Produktion.
An Enttäuschungen im Sneak-Sessel bin ich gewöhnt, daher nur ein kurzes Stelldichein zum schlecht zu merkenden Titel |Kleinruppin Forever|.


Schmierig, Klischeeromanze und Ostwitze. Inkl. Mehrwertsteuer.


Ich darf die offizielle Inhaltsangabe präsentieren.
Bremen, 1985: Der 19jährige Tim ist angehender Tennis-Profi. Die Mädchen lieben ihn, er liebt sich und seinen perfekten Top-Spin. Bei einem Schulausflug nach Kleinruppin in der DDR steht Tim plötzlich seinem ihm unbekannten Zwillingsbruder Ronnie gegenüber. Dieser schlägt ihn nieder und fährt statt Tim zurück in den Westen, während Tim im Osten festsitzt.
Klingt so spannend, wie es im Endeffekt auch ist. Ich empfehle den Trailer auf der flashbeladenen |Seite| zum Film.
In einer Kritik wird die Schmierigkeit des Settings und des Hauptdarstellers aussen vor gelassen, nur das Aufspringen auf die "Ostalgie"-Schiene (Unwort! Unwort!) wird gelobpreist.
Ich möchte gar nicht weiter ausholen, Aufregung soll nicht gut sein. Ich zitiere das Fazit |dieser| Kritik: "Nett, aber harmlos". Ich möchte abändern in: "Schmierig, ansatzkomisch eines Komikansatzes und stinkelangweilig.". Wenn ich aber auch zugeben muss: Nicht zu schlimm wie |Das Haus der 1000 Leichen|. Kunststück.
Bitte selbst lesen, ich verbringe meinen Restabend mit Kram, über den ich mich morgen wieder aufregen kann: Nichts.
Auf eine sichere Zukunft.

- Das Jahr ist da, Zeit für pepperweb -

[30.8.04 | ]






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schon am ende.
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