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Einen Karton Feigling bitte
"Die Flucht vor dem Osterfeuer" - Teil 1 von 1. Zu jedem noch erdenklichen Feiertag wird sich hier auf dem Dorfe sinnlos betrunken, da verrate ich der werten Leserschaft sicher Staatsgeheimnis. Wenn jedoch dieses Standard-Saufgelage noch mit "Wir schmieren uns mit Kohle ein" und "Heute saufen auch die Eltern mit" angereichert wird, fällt mir die Wahl der Heimreise nach Düsseldorf nicht sonderlich schwer. Schnell weg. Heute abend versammeln sich nämlich wieder fast alle 982 plattdeutsch sprechenden Einwohner meines schicken Heimatdorfes zwecks moderner Geisteraustreibung. Zumindest glaube ich, dass das Osterfeuer mal dazu dienen sollte. Aber ziemlich egal, denn von der "Huch, hier kann man sich im Suff ja schön verbrennen"-Erkenntniss abgesehen gleicht auch dieses Besäufniss jedem anderen. Ich freu mich schon aufs Schützenfest. Und auf das Sportfest. Und das Strassenfussballtunier.
Schnell weg also - mitten rein in den Stau der Osterurlaubheimkehrer. Stossstangenspass (wow - 7 s) auf der A1 - ich komme. Zusätzlich sei noch erwähnt, dass Radrennen im Fernsehen neben "Kunst und Krempel" so ziemlich die langweiligsten Dinge sind, die man sich an einem Sonntagnachmittag antun kann. Auf die freien Tage. Prost.
- Fescher geht's nimmer - pepperweb: flüchten, welch übles Begehren! -
[11.4.04 | ]
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